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Tuesday, June 29, 2021

Frances McDormand: Ich habe realisiert, dass ich zu viele unnütze Sachen habe - RND

Erneut heftiges Unwetter in Bayern - Viele Bahnstrecken gesperrt - BR24

In weiten Teilen Bayerns hat es am Dienstagabend erneut heftige Unwetter mit Hagel und Starkregen gegeben. Besonders stark war der Süden des Freistaats betroffen. Der Deutsche Wetterdienst hatte die Unwetter am Dienstag vorhergesagt.

Oberland: Vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume

Ein Sprecher der Polizei in Rosenheim berichtete von vollgelaufenen Kellern und Bäumen, die auf Straßen und Autos gestürzt waren. "Beinahe minütlich kommen hier Anrufe rein", sagte er. Einen genauen Überblick über mögliche Schäden gab es dort zunächst nicht.

Auch in München sind Berufs- und Freiwillige Feuerwehr seit 17 Uhr zu rund 70 unwetterbedingten Einsätzen ausgerückt. Das erklärte ein Sprecher der Branddirektion auf Nachfrage des BR. Gründe waren hier ebenso wie in Rosenheim vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, heruntergefallen Äste und unter Wasser stehende Straßen. Größere Schäden sind bislang nicht bekannt. Laut Polizei ist in der Nähe des Ostbahnhofs ein Baugerüst auf einen Pkw gefallen. Das Auto wurde dabei beschädigt, verletzt wurde niemand.

Streckensperrungen im oberbayerischen Bahnverkehr

Das Unwetter sorgte auch für massive Zugausfälle und Behinderungen auf den Bahnstrecken. DB Regio meldete beispielsweise die Einstellung des Regionalverkehrs zwischen München und Landshut wegen Unwetterschäden (Stand 19.05 Uhr). Auch die Strecke zwischen München und Ingolstadt wurde gesperrt - wegen Unwetterschäden zwischen Reichertshausen und Petershausen (Stand 18.05 Uhr).

Unwetter legen auch Fernverkehr der Bahn lahm

In viele Teilen Bayerns und auch in Baden-Württemberg haben die Unwetter Bahnstrecken unterbrochen. Betroffen waren Verbindungen zwischen Stuttgart und München, Stuttgart und Nürnberg, zwischen Erfurt, Nürnberg und München, zwischen Fulda und München sowie zwischen Frankfurt/Main und Passau. Die Nachtzüge der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) von und nach Amsterdam, Brüssel, Innsbruck und Wien fallen aus, wie die Bahn mitteilte.

Noch verkehrende Fernzüge seien teilweise sehr voll. Dafür werde um Verständnis gebeten, hieß es bei der Bahn. Reisende wurden gebeten, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung zu informieren.

Schon im Laufe des Tages hatten Fernzüge zeitweise wegen der Unwetterschäden nicht am Hauptbahnhof in Stuttgart gehalten. Auf mehreren Strecken blieb der Regionalverkehr nach Stuttgart stehen.

Einschränkungen bei ÖPNV im Raum München

Ebenso kam es im gesamten Netz der S-Bahn München wegen Unwetterschäden und umgestürzten Bäumen zu teils erheblichen Verspätungen und Teilausfällen. Bäume in der Oberleitung zwischen Puchheim und Geltendorf beeinträchtigten den S-Bahnverkehr auf der Linie der S 4 in beiden Richtungen. Nach einem Blitzschlag kam es auch zu technischen Störungen an Signalen auf der Linie S 1 auch bei der S 2 gab es Probleme. Über die aktuelle Lage bei der S-Bahn München informiert die Bahn hier.

Polizei Augsburg: "Bei uns stapeln sich die Notrufe"

Auch Schwaben war am Dienstagabend von einem orkanartigen Unwetter betroffen - das mit riesigen Hagelkörnern, Starkregen von 25 bis 40 Litern pro Quadratmeter und Sturmböen über dem Regierungsbezirk wütete. "Bei uns stapeln sich die Notrufe", sagte ein Beamter in der Einsatzzentrale in Augsburg. "Chaos überall in unserem Schutzgebiet".

Laut eines Sprechers der Berufsfeuerwehr Augsburg sind im Stadtgebiet durch die schweren Gewitterböen vor allem Bäume umgestürzt. In der Donauwörther Straße war ein Baum laut Feuerwehr auf das Dach einer Tankstelle gestürzt. Im Stadtteil Lechhausen beschädigten Bäume auch Autos. Alle Freiwilligen Feuerwehren in Augsburg waren am Dienstagabend im Einsatz. Einen genauen Überblick gibt es noch nicht.

Streckensperrungen auch bei der Bahn in Schwaben

Ebenso wie in Oberbayern sind auch in Schwaben mehrere Bahnstrecken von dem Sturm betroffen. So wurde der Zugverkehr auf mehreren Strecken eingestellt, unter anderem zwischen Kempten und Ulm. Dort, wo die Strecken bereits wieder frei sind, kommt zu massiven Verspätungen. Infos zur Lage veröffentlicht die Bahn auf dieser Internetseite.

Auch die Einsatzzentrale der Polizei in Kempten bestätigte umgestürzte Bäume und Unwetterschäden für das Allgäu. In Lindau am Bodensee wurde bei einem Unwetter die Anlage einer Gartenschau beschädigt, wie die Veranstalter mitteilten. Demnach knickten Äste von Bäumen ab, stürzten Bauzäune um und gingen Türen von Gewächshäusern zu Bruch. Die Schau sollte am Mittwoch jedoch wie geplant öffnen können.

Viele Feuerwehreinsätze in Mittel- und Unterfranken

Ebenso wenig blieb Unterfranken am Dienstagabend von der Gewitterfont verschont. Gegen 18 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle (ILS) Untermain in Aschaffenburg 25 Feuerwehreinsätze am gesamten Untermain. Schwerpunktmäßig seien der Kahlgrund sowie die Gegend um Stockstadt und Wörth am Main betroffen.

Die Integrierte Leitstelle in Würzburg berichtet von 31 Einsätzen ab 17 Uhr. Am meisten konzentrierten sich die Einsätze in Lohr am Main, im Landkreis Main-Spessart. Doch bereits um 18.15 Uhr hatte der Sprecher der Leitstelle eine vorsichtige Entwarnung ausgegeben was die Unwettersituation betraf.

Aus Mittelfranken wurden bis zum frühen Abend etwa 80 Sturm-bedingte Einsätze gemeldet. Insbesondere das Gebiet um Dinkelsbühl und der Landkreis Ansbach waren hier betroffen. In Neustadt a.d. Aisch und Bad Windsheim war es laut der dortigen Integrierten Leitstelle noch ruhig. Die Einsätze beschränkten sich aber auf ein paar wenige umgestürzte Bäume und vereinzelt vollgelaufene Keller. Zu größeren Einsätzen sei es bislang nicht gekommen, wie es hieß.

Die Lage in Oberfranken schien dagegen am Abend noch relativ ruhig zu sein. Im Raum Bamberg gab es nur vereinzelte Einsätze, für das ILS-Gebiet Coburg wurde bislang nur ein umgestürzter Baum gemeldet - der Raum Bayreuth/Kulmbach "warte" auf das Unwetter, wie es auf Nachfrage des BR hieß.

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Suche nach Exoplaneten im All: Dort draußen könnten noch viele Erden sein, die übersehen wurden - DER SPIEGEL

Astronomen suchen seit Jahren nach Planeten, die günstige Bedingungen für die Entstehung von Leben bieten. Nun zeigt eine Studie: Es könnte viel mehr Super-Erden geben als bisher angenommen.
Aufnahme des Hubble-Teleskops vom Zentrum unserer Milchstraße

Aufnahme des Hubble-Teleskops vom Zentrum unserer Milchstraße

Foto: NASA / ESA / Hubble Heritage Team
joe

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Hemmes mathematische Rätsel: Wie viele Kilometer läuft der Hund? - Spektrum der Wissenschaft

Hemmes mathematische Rätsel: Wie viele Kilometer läuft der Hund?

Ein Mann startet mit 4km/h, ein zweiter folgt ihm als er 8km Vorsprung hat mit 6km/h. Der Hund des zweiten rennt zwischen beiden mit 15 km/h hin und her.

Der Pariser Mathematikprofessor Charles-Ange Laisant (1841-1920) veröffentlichte Anfang des 20. Jahrhunderts ein Buch, in dem erstmals die inzwischen schon klassische Rätselaufgabe des hin- und herlaufenden Hundes auftaucht.

Ein Mann bricht eines Morgens auf und wandert eine Landstraße mit einer Geschwindigkeit von 4 km/h entlang. Als er 8 km Vorsprung hat, macht sich vom selben Ort aus ein zweiter Mann mit einer Geschwindigkeit von 6 km/h auf den Weg und versucht ihn einzuholen. Der zweite Mann hat einen Hund. Dieser läuft von seinem Herrn aus mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h zu dem ersten Mann und wieder zurück. Nun pendelt er solange zwischen den beiden Männern hin und her, bis der zweite Mann den ersten eingeholt hat. Wie viele Kilometer ist der Hund gelaufen?

Das Problem kann mit unendlichen Reihen gelöst werden. Aber das ist völlig unnötig; es geht auch einfacher. Der zweite Mann ist um 2 km/h schneller als der erste. Darum holt er den ersten Mann, der 8 km Vorsprung hat, in vier Stunden ein. Da der Hund mit 15 km/h hin und her rennt, legt er in diesen vier Stunden eine Strecke von 4 · 15 = 60 km zurück.

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Ende der Homeoffice-Pflicht: Viele wollen weiter zu Hause arbeiten | tagesschau.de - tagesschau.de

Stand: 29.06.2021 08:49 Uhr

Mit dem Ende der Pflicht zum Homeoffice normalisiert sich für viele Beschäftigte das Arbeitsleben wieder. Dabei haben viele den Heimarbeitsplatz zu schätzen gelernt, wie eine Studie belegt.

Ein großer Teil der Beschäftigten will auch nach dem Auslaufen der Pflicht zum Homeoffice, die wegen der Corona-Pandemie eingeführt worden war, zumindest einen Teil ihrer Arbeit weiter am Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden erledigen. In einer repräsentativen Studie der Krankenkasse DAK mit 1000 Befragten in Hessen können sich 58 Prozent vorstellen, in Zukunft die Hälfte der Zeit von zu Hause aus zu arbeiten.

Die Befragung hatte im Februar stattgefunden; damals waren während der zweiten Corona-Welle mehr als die Hälfte der hessischen Beschäftigten im Homeoffice. Vor der Pandemie war in Hessen nur gut ein Zehntel der Beschäftigten mehrmals wöchentlich im Homeoffice. Bereits in der ersten Corona-Welle hatte sich ihr Anteil mehr als vervierfacht: Im April und Mai 2020 war jeder und jede Zweite regelmäßig von zu Hause aus tätig.

Produktiver und angenehmer im Homeoffice

Viele Beschäftige empfinden laut der Umfrage den Heimarbeitsplatz als produktiver und angenehmer als den im Büro. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steht zudem außer Frage, dass Homeoffice in vielen Fällen machbar ist. 88 Prozent der befragten Männer und Frauen gaben in der Umfrage an, im Homeoffice ließen sich dafür geeignete Aufgaben genauso gut erledigen wie am Arbeitsplatz in der Firma.

Der Wegfall des Wegs zur Arbeit wurde von 79 Prozent der Befragten positiv eingeschätzt. 70 Prozent gaben an, dass sich Aufgaben gezielter über den Tag verteilen ließen, während 86 Prozent eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie hervorhoben. Allerdings gaben 39 Prozent der Beschäftigten mit Kindern unter achtzehn Jahren an, sie seien häufig abgelenkt.

Arbeitgeber erleichtert, Gewerkschaften besorgt

Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter äußerten sich kurz vor dem Auslaufen der Pflicht zum Homeoffice unterschiedlich. Die Pflicht sei "bürokratischer Aktionismus" und ein überflüssiges Einmischen der Politik gewesen, so der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Steffen Kampeter, gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Die Unternehmen hätten in den vergangenen Monaten eigenverantwortlich, freiwillig und sehr zuverlässig in allen Branchen Homeoffice ermöglicht. "Wir Arbeitgeber haben beim Homeoffice geliefert, und das werden wir auch weiterhin tun, da wo es interne wie externe Betriebsprozesse zulassen. Dafür brauchen wir keine Verordnung."

Die Gewerkschaften hatten die Einführung der Homeoffice-Pflicht während der Pandemie begrüßt. Für die Zeit nach dem Auslaufen der Regelung fordert der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, eine dauerhafte Regulierung in diesem Bereich. Von der nächsten Bundesregierung erwarte man hier ein Gesetzespaket, so Hoffmann. Viele Beschäftigte wünschten sich für die Zukunft einen gesunden Mix aus Präsenzarbeit und der Möglichkeit, mobil arbeiten zu können. Zu diesem gesunden Mix gehörten aber klare Spielregeln, mit denen auch "überlange Arbeitszeiten und unbezahlte Mehrarbeit" ausgeschlossen werden müssten.

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Monday, June 28, 2021

Viele Corona-Testzentren im Land schließen - NDR.de

Stand: 29.06.2021 06:15 Uhr

Deutlich weniger Corona-Neuinfektionen und gelockerte Testpflichten sind Gründe für den Rückbau von Corona-Testzentren. Zudem ist die Vergütung der Tests gekürzt worden.

In Mecklenburg-Vorpommern sinkt die Inzidenz weiter und auch die Testpflicht ist in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens aufgehoben worden. Als Konsequenz schließen viele Testzentren bereits wieder. Die Testkapazitäten werden in allen Landkreisen zurückgefahren, da die Nachfrage sehr gering ist oder komplett fehlt. Auch der Andrang durch Feriengäste bleibt vielerorts aus.

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Viren schweben vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia,photocase Foto: rclassen

Alles, was Sie über die geltenden Corona-Einschränkungen in Mecklenburg-Vorpommern wissen müssen. mehr

Viele Gäste reisen schon mit Test an

Die meisten Urlauber reisen bereits mit einem Test aus ihrer Heimatregion an. Veränderungen hat es schon in den Kaiserbädern auf Usedom gegeben. In der Gemeinde Heringsdorf waren 21 Testzentren geplant. Bis auf sechs seien alle zurückgebaut worden, so Kurdirektor Thomas Heilmann. Diese sechs werden für anreisende Urlauber und für Besucher, die nach Polen fahren, gebraucht. Im Ostseebad Sellin auf Rügen ist das kommunale Testzentrum geschlossen worden, das DRK testet dagegen weiter.

Vergütung wird deutlich gekürzt

Die Lage ist regional sehr unterschiedlich: Während beispielsweise beim kommunalen Träger in Kühlungsborn noch hoher Bedarf besteht, macht der private Betreiber "Bürgertest Rostock" knapp die Hälfte seiner Zentren demnächst dicht. Dort spielt auch die Vergütung der Corona-Tests eine Rolle: Private Betreiber dürfen ab dieser Woche nur noch acht Euro pro Test abrechnen. Vorher waren es zwölf Euro.

Weitere Informationen

Tanzende Menschen in einer Disco. © colourbox Foto: Pressmaster

Tanzen unter freiem Himmel unter klar definierten Bedingungen könnte ermöglicht werden. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr

Schließungen und eingeschränkte Öffnungszeiten

Auch in Vorpommern wird das Angebot ausgedünnt: In Stralsund ist bereits zum Wochenende der Betrieb des Testzentrums im Rathauskeller eingestellt worden. Am Mittwoch soll auch das Testzentrum am Rügendamm schließen. Auch in Greifswald-Wieck wird aufgrund der geringen Nachfrage nur noch bis zur Wochenmitte getestet. Das Testangebot in Lubmin bleibt dagegen bis auf Weiteres bestehen - allerdings werden dort ab dem 2. Juli die Öffnungszeiten eingeschränkt.

Corona in MV

Stufenkarte nach risikogewichteten Kriterien für Mecklenburg-Vorpommern vom 28. Juni 2021

Der Landesinzidenzwert bleibt bei 2,1. In zwei Landkreisen liegt er bei null. mehr

Eine Hand greift nach einer Schale mit Einwegspritzen. © NDR Foto: picture alliance/dpa | Gregor Fischer

Die Impfgeschwindigkeit in den Arztpraxen wird laut Hausärzteverband durch den Impfstoffmangel sowie politische Entscheidungen von Bund und Land gebremst. mehr

Ein Flugzeug startet am Flughafen Rostock-Laage © imago stock&people Foto: Christian Schroth

Die Ministerpräsidentin forderte wegen der zunehmenden Verbreitung der Delta-Variante eine doppelte Testpflicht. Doch darauf konnten sich Bund und Länder nicht einigen. mehr

Eine Spritze wird mit dem Impfstoff Sputnik V aufgezogen. © picture alliance/dpa/TASS Foto: Sergei Malgavko

Berliner Anwälte bereiten Verträge für den Kauf des russischen Corona-Impfstoffes vor. mehr

Corona: Das sollten Sie wissen

Service

Smartphone Telefon-Tastatur. © iStockphoto Foto: Krystian Nawrockii

Ministerien, Behörden und Verbände in Mecklenburg-Vorpommern haben Bürgertelefone und Hotlines für Fragen zum Coronavirus geschaltet. Hier finden Sie eine Übersicht. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 29.06.2021 | 07:00 Uhr

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Homeoffice laut NRW-Studie beliebt: Viele wollen weitermachen - RP ONLINE

Studie : Viele Menschen in NRW wollen im Homeoffice weiterarbeiten

Am 1. Juli endet zwar die Homeoffice-Pflicht, doch das Arbeiten in den eigenen vier Wänden ist während der Corona-Pandemie beliebter geworden. Das hat unter anderem mit Zeitgewinn zu tun.

Laut einer repräsentativen Befragung unter 1000 Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen könnten 57 Prozent sich vorstellen, in Zukunft mindestens die Hälfte ihrer Zeit von zu Hause aus zu arbeiten, berichtete die Krankenkasse DAK-Gesundheit in Düsseldorf.

Demnach hat sich der Anteil der Menschen, die ihre Büroarbeit von zu Hause erledigen, während der Pandemie verdreifacht. Waren vor der Corona-Krise nur 15 Prozent mehrfach pro Woche im Homeoffice, so war laut der Studie während der ersten und zweiten Pandemiewelle fast jeder Zweite der Befragten regelmäßig von zu Hause aus tätig. Die Daten wurden vor Beginn der Pandemie erhoben sowie im Frühjahr 2020 und im Februar 2021.

85 Prozent der befragten Männer und Frauen im Homeoffice meinten, dass sich grundsätzlich dafür geeignete Aufgaben hier genauso gut erledigen ließen wie am normalen Arbeitsplatz in der Firma. Sechs von zehn Teilnehmern empfänden sich sogar als produktiver und nähmen die Arbeit angenehmer wahr als im Büro, berichtete die DAK über die von ihr in Auftrag gegebene Studie.

Laut der Befragung wird der Zeitgewinn gewürdigt, weil der Weg zur Arbeit wegfällt (74 Prozent). Als Pluspunkte genannt wurden auch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie (85 Prozent) und die gezieltere Verteilung der Aufgaben über den Tag (63 Prozent). Bei der Befragung im Februar 2021 sagten aber auch 78 Prozent, dass der direkte Kontakt zu den Kollegen fehle sowie dass im Homeoffice die klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben fehle.

Der Studie zufolge schätzen die Menschen ihre Kompetenz für das Homeoffice mehrheitlich als gut ein. „Sie geben ihrem Arbeitstag eine klare Zeitstruktur, legen Beginn und Arbeitsende klar fest, richten sich Pausen ein und halten virtuell persönlichen Kontakt mit ihrem Team“, erklärte die Krankenkasse in einer Mitteilung. Allerdings sei es für die Betroffenen schwerer, wenn parallel zur Arbeit auch Kinder zu betreuen seien. 20 Prozent gaben an, dass sie, auch wenn es nicht nötig wäre, bewusst Kleidung anziehen, die sie auch im Büro tragen würden.

Die in der Corona-Arbeitsschutzverordnung festgelegte Homeoffice-Pflicht endet am 1. Juli. Der Chef der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in NRW, Klaus Overdiek, meinte, das Homeoffice habe sich in der Arbeitswelt etabliert. Nachteile sind laut der Studie Bewegungsmangel und Gewichtszunahme. „Das Homeoffice macht viele Menschen zu Bewegungsmuffeln“, erklärte Overdiek. Die DAK ist die drittgrößte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands und hat 5,6 Millionen Versicherte, davon über eine Million in NRW.

(peng/dpa)

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Erneut viele Proteste gegen Rechtsextremismus in Niedersachsen - NDR.de

Stand: 01.02.2024 13:31 Uhr Wegen des Treffens von Rechtsextremisten in Potsdam haben in Niedersachsen Hunderttausende gegen Rechtsextremi...