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Wednesday, December 1, 2021

Wie viele Menschen waren in dem Raum? - Spektrum der Wissenschaft

Hemmes mathematische Rätsel: Wie viele Menschen waren in dem Raum?

Ann betritt einen Raum und hebt den Altersdurchschnitt um 4 Jahre. Ihre Zwillingsschwester steigert diesen nach dem Betreten um weitere 3 Jahre.

Der United Kingdom Mathematics Trust (UKMT) ist eine Organisation, die die Mathematikausbildung britischer Kinder unterstützt. Der UKMT wurde 1996 gegründet und organisiert eine Reihe von Mathematikwettbewerben. 2018 gab er die Aufgabensammlung »The Ultimate Mathematical Challenge« heraus, aus der das heutige Rätsel stammt. Sie wurde erstmals 2013 auf der »Hamilton Olympiad« gestellt.

Ann geht in einen Raum, in dem sich schon mehrere Menschen befinden. Dadurch steigt das Durchschnittsalter der Menschen in diesem Raum um vier Jahre. Als kurze Zeit später auch noch Anns Zwillingsschwester Beth den Raum betritt, steigt das Durchschnittsalter noch einmal um drei Jahre. Wie viele Menschen sind in dem Raum gewesen, bevor Ann ihn betreten hat?

Die Zwillinge Ann und Beth sind x Jahre alt. Befinden sich in dem Raum, bevor Ann ihn betritt, n Menschen, die ein Durchschnittsalter von d Jahren haben, so ist das Gesamtalter aller Menschen in dem Raum nd Jahre. Dadurch, dass Ann den Raum betreten hat, ist die Zahl der Menschen in dem Raum auf n + 1, das Gesamtalter aller Menschen auf nd + x Jahre und das Durchschnittsalter auf d + 4 Jahre gestiegen. Es gilt also d + 4 = (nd + x)/(n + 1), was sich zu x = d + 4n + 4 vereinfachen lässt.

Wenn nun auch noch Beth den Raum betreten hat, ist das Durchschnittalter noch einmal um 3 Jahre gestiegen. Folglich gilt d + 4 + 3 = (nd + 2x)/(n + 2), was man zu 2x = 2d + 7n + 14 vereinfachen kann. Setzt man den zuvor gefundenen Ausdruck für x in diese Gleichung ein, erhält man 2(d + 4n + 4) = 2d + 7n + 14 oder n = 6. Es sind also ursprünglich sechs Menschen in dem Raum gewesen.

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HIV: Viele Menschen haben keinen Zugang zu einer Therapie - aponet.de

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass besonders im ländlichen Afrika viele Patienten keine adäquate HIV-Therapie bekommen – in West- und Zentralafrika betrifft das sogar 42 Prozent der Infizierten. Meist liegt es an fehlenden medizinischen Versorgungseinrichtungen. Bei vielen Patienten befindet sich die nächste Einrichtung über eine Stunde entfernt. Hier stellten die Forscher allerdings starke geographische Unterschiede fest: Im Sudan und Mauretanien besteht nur ein sehr limitierter Zugang zu einer medizinischen Versorgung. Die Infizierten in Kenia, Ruanda und Burundi hingegen müssen meist weniger als eine Stunde fahren. Dies zeigten die Wissenschaftler der Universität von Cincinnati anhand einer Karte von Afrika. Sie zeichneten die Populationen ein, die 10, 30 oder 60 Minuten zu Fuß gehen oder fahren müssen, um zur nächsten medizinischen Einrichtung zu gelangen.

Corona-Pandemie verschlechtert auch die HIV-Behandlung

Die Corona-Pandemie hat diese Lage verschärft, da in diesen Zeiten auch ausländische Hilfsorganisationen oft nicht einreisen dürfen, so die Forscher. Ein Ausbau des Gesundheitssystems müsse daher dringend vorangetrieben werden, um die Krankheit einzudämmen. In der Vergangenheit bewährten sich oft mobile Versorgungsstationen, da es besonders in den ländlichen Regionen an öffentlichen Nahverkehr mangelt.

HIV, die Abkürzung für Humanes-Immundefizit-Virus, gelangt durch den Austausch von Körperflüssigkeiten in den Körper. Insbesondere bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr, bei der Verwendung unreiner Spritzen und während einer Schwangerschaft, bei der Geburt und beim Stillen von nicht therapierten Müttern besteht ein hohes Infektionsrisiko. Nach einer Infektion greifen die Viren das Immunsystem an und schwächen dieses. Der Körper wehrt Krankheiten, die für Gesunde ohne Komplikationen verlaufen, nicht mehr so gut ab. Das Virus vermehrt und zerstört das Immunsystem langsam. Nach einer Latenzzeit von etwa 10 Jahren, die meist symptomlos verläuft, führt das zum Ausbruch von AIDS, einer sogenannten erworbene Immunschwächekrankheit. Sie stellt das Endstadium einer HIV-Infektion dar und ist nicht heilbar.

HIV-Therapie senkt die Viruslast im Körper

Eine vollständige Heilung oder Impfung gegen das HI-Virus gibt es nicht. HIV-positive Menschen werden mit einer sogenannten Retroviralen Therapie behandelt. Diese verhindert die Virusvermehrung im Körper und dadurch den Ausbruch von AIDS. Dadurch sinkt auch die Viruslast im Körper und die Patienten können andere nicht mehr infizieren. Besonders in Ländern, die nur über sehr geringe Hygienestandards verfügen, ist eine Therapie nötig, um die Krankheit einzudämmen. Afrika zählt zu dem Kontinent mit der höchsten Zahl an Erkrankten. 70 Prozent der HIV-positiven weltweit leben südlich der Sahara. In Botswana ist sogar jeder Vierte infiziert.

Quelle: DOI 10.1371/journal.pgph.0000013

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Omnipräsent: Viele arbeiten mit KI, ohne es zu wissen - it-daily.net

KI

Jeder fünfte Erwerbstätige arbeitet bereits mit Künstlicher Intelligenz (KI), ohne sich dessen bewusst zu sein. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)  und der Technischen Universität Berlin (TU Berlin).

Für die Erhebung haben die Ökonomen Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel ausgewertet.

Bestehende Diskrepanz

Wurden die Teilnehmer allerdings nicht direkt nach KI gefragt, sondern ob sie in ihrem Beruf beispielsweise Funktionen wie Spracherkennung oder automatisierte Bildbearbeitung nutzen, gaben fast doppelt so viele an, dass dies täglich der Fall sei. "Es gibt eine Diskrepanz zwischen der öffentlichen Wahrnehmung von KI und dem realen Einsatz konkreter KI-basierter Systeme im Berufsleben", so Studienautor Oliver Giering von der TU Berlin.

Die verzerrte Wahrnehmung führt dem Wissenschaftler nach dazu, dass viele Arbeitnehmer, die mit Sprach-, Bild- oder Texterkennung und -verarbeitung arbeiten, gar nicht wüssten, dass es sich um KI-basierte Systeme handelt. Häufig allerdings erledigen Erwerbstätige Aufgaben, die potenziell auch von KI-basierten Systemen übernommen werden könnten, immer noch selbst. In allen untersuchten Bereichen war dies bei der Mehrheit der Erwerbstätigen der Fall.

Fehlende Automatisierung

"KI-Systeme werden aktuell nur teilweise für die Tätigkeiten eingesetzt, zu denen sie fähig wären", ergänzt Co-Autorin Alexandra Fedorets vom DIW Berlin. Häufig sei ein Einsatz der oft teuren KI-Produkte nicht wirtschaftlich. "Oft sprechen aber auch technologische, rechtliche oder arbeitspolitische Gründe gegen die Automatisierung. Bei vielen Tätigkeiten ist die Frage auch schlicht: Ist es wirklich sinnvoll, sie zu automatisieren?", unterstreicht Fedorets.

www.pressetext.com

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„Impfen könnte Dein Leben retten. Oder meins. Und viele andere.“ - iGL Bürgerportal Bergisch Gladbach

Hier finden Sie alle Impfangebote, weitere Argumente und Quellen

Fast 100 Personen haben sich bereits am ersten Tag hinter unseren Impfaufruf gestellt. Leserinnen und Leser, prominente und weniger prominente Vertreter:innen aus Kultur und Sport, Politik und Verwaltung. Und nicht zuletzt aus dem Gesundheitssektor. Viele fügen unserem Appell eine persönliche Note hinzu.

Der Impfaufruf des Bürgerportals stößt bei vielen Menschen auf offene Türen, die Bitte zur Impfung entspricht einem dringenden Anliegen. Daher dauerte es nur Minuten nach der Veröffentlichung im Newsletter, auf der Website und auf Facebook, bis die Reaktionen kamen.

Wir haben einige Antworten herausgegriffen und listen unten alle Unterstützer:innen auf.

Alle ungeimpften Mitbürgerinnen und Mitbürger bitte ich nachdrücklich, ihre Haltung zu überdenken, ihre Ängste zu überzuwinden und der Wissenschaft zu vertrauen und sich zum Schutz nicht nur der eigenen Person, sondern vor allem der älteren Mitmenschen impfen zu lassen.
Andreas Remmert, Richter am Bundesgerichtshof

„Auch wir vom Himmel un Ääd Begegnungscafé unterstützen gerne und eindringlich diesen Appell. Sie schützen nicht nur sich selbst; Impfen ist auch gelebte Solidarität.“
Achim Rieks, für das Team des Himmel un Ääd

„Bitte helfen Sie uns, dass wir unsere Arbeit für die Patienten mit schwersten und intensivpflichtigen Erkrankungen weiterhin erbringen können. Lassen Sie sich impfen damit unsere Kapazitäten nicht durch schwerstkranke und intensivpflichtige Covid-Patienten ergänzend und unnötig erschöpft werden. Jeder Geimpfte tut etwas für sich und für uns in den Krankenhäusern, damit wir uns auch weiterhin um alle Patienten kümmern können – auch um die, die nicht an Covid erkrankt sind.“
Stefan Machtens, Ärztlicher Direktor des Marien-Krankenhaus (GFO)

Wissenschaftliche Fakten verstehen und anerkennen, sich solidarisch zeigen, Verantwortung übernehmen und den ewig wiederkehrenden Kreislauf endlich durchbrechen, das halten wir als Gesellschaft sonst nicht mehr lange durch! Individuelle Freiheit gibt es nicht ohne eine kollektive Freiheit, der Weg dahin ist klar beschrieben, es geht allein mit Impfungen!“
Frank Bäcker, Schulleiter DBG

„Gerade jetzt, wo die Anzahl der Neuinfizierten wieder stark zunimmt, finde ich es wichtig weiter darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig eine Impfung ist und was sie für unsere Gesellschaft bedeutet. Nur mit Hilfe der Impfung ist langfristig ein Weg aus der Pandemie möglich. Ich bitte Sie daher eindringlich, lassen Sie sich impfen. Es schützt nicht nur Sie, sondern auch andere!“
Hermann-Josef Tebroke, Bundestagsabgeordneter der CDU

„Der Aufruf ist gut und richtig. Aber er sollte auch noch einmal dringend ergänzt werden durch einem Appell an die Verantwortlichen des Kreises die Möglichkeiten zur Impfung zu boostern. Warum wird der Bergische Löwe nur an einem Wochentag zur Impfung genutzt?“
Klaus Wagner 

„Impfen schütz nicht nur einen selbst sondern auch die anderen, denen ich im Alltag begegne. Impfen ist gelebte Solidarität mit der Gemeinschaft unserer Stadt und im ganzen Land. ich wünsche uns, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und in ganz RheinBerg überzeugen lassen und sich impfen lassen. Ich wünsche uns viel Erfolg bei der Kampagne.“
Norbert Hörter, Kreisdechant Rheinisch-Bergischer Kreis

„Es hat lange gedauert, bis sich Erkenntnis der Wissenschaft beim Klimawandel durchgesetzt hat. Ich wünsche mir, dass es beim Impfen schneller geht, da wir alle auch noch direkter betroffen sind!“
Stefan Wunderer

„Impfung ist der beste Schutz vor einer Ansteckung und einem schweren Verlauf. Sie ist auch der Weg aus der Pandemie. Daher bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, sich aufklären, impfen und boostern zu lassen!“
Christian Lindner, MdB FDP

„Nur durch das Impfen kann die Menschheit dieser Katastrophe entkommen. Daher möchte ich aber noch einen Appell zu globaler Impfgerechtigkeit anfügen: Dass sich die reichen Länder die Impfstoffe unter den Nagel gerissen haben und die armen Länder des globalen Südens fast leer ausgehen, ist nicht nur zutiefst ungerecht und unmoralisch, sondern auch maximal dumm. Erst wenn ALLE Menschen eine Impfschutz haben, ist diese Pandemie vorüber.“
Roland Vossebrecker, Pianist

„’Leben statt Lockdown‘ ist eine vom Einzelhandel initiierte Aktion. Eine Innenstadt ist nur dann attraktiv, wenn Leben, Kultur, Gastronomie und Einzelhandel stattfindet. Jeder von uns möchte auch noch in Zukunft in diesen Genuss kommen. Lassen Sie sich impfen, damit unsere Stadt eine Zukunft hat.“
Bettina Wisniewski, Centermanagerin RheinBerg Galerie

Hinweis der Redaktion: Sehr viel mehr Kommentare und Anmerkungen finden Sie auf der Website und auf Facebook. Sie möchten sich beteiligen? Dann schreiben Sie der redaktion@in-gl.de

„Danke für diese Initiative – bitte lassen Sie sich impfen, zum eigenen Schutz und auch, um für uns alle zukünftig möglichst viele Freiheiten zu ermöglichen.“
Maik Außendorf, Bundestagsabgeordneter der Grünen

„Sehr gerne unterstütze ich als impfende und geimpfte Hausärztin Ihren Aufruf. Nach allem, was wir erleben, ist das auf Dauer der einzige Weg gegen das Virus, denn die Infektionen bei Geimpften verlaufen nachweisbar deutlich leichter als bei Ungeimpften. Wir alle möchten möglichst bald wieder frei und ohne Beschränkungen leben. Die Impfstoffe sind durchweg sehr gut verträglich und definitiv die bessere Alternative zu Erkrankung und Lockdown!“
Susanne Paduch, Hausärztin

„Ich unterstütze den Aufruf gerne. Wenn es auch nur einen Impfverweigerer überzeugt, hat es sich schon gelohnt.“
Frank Stein, Bürgermeister

„Die Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums e.V. Bergisch Gladbach unterstützt Ihren Aufruf mit voller Überzeugung.“
Martin Gerstlauer, Vorsitzender

„Nie war der Satz von J. F. Kennedy, „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, frage was du für dein Land tun kannst“, so richtig wie zur Zeit.“
Olaf K. Marx

„Als freiberufliche Hebamme, die sich seit 1,5 Jahren mit persönlicher Schutzausrüstung um Familien kümmert, appelliere ich an Frauen, die gerade geboren haben oder schwanger sind, sich gemäß der Stiko-Empfehlung impfen zu lassen.“
Alice Semmler, Hebamme

„Impfen ist unpolitisch, sozial und sehr sinnvoll.“
Ragnar Migenda, Beigeordneter der Stadt GL

„Durch die Impfung passen wir unseren Schutz gegen die Bedrohung durch Corona an. Die Evolution hat gezeigt, dass die Angepassten überleben. Bitte lasst Euch impfen.“
Lothar Sütterlin, Atomphysiker und Künstler

„Hoffentlich schaffen wir es alle gemeinsam wenigstens, dass die Schulen offen bleiben können. Meine Kids haben noch nie so geschätzt, in die Schule gehen zu dürfen.“
Theresia Meinhardt, Ko-Fraktionschefin der Grünen

„Es ist so wichtig!“
Achim Dehmel

„Mein Mitgefühl gilt allen Krebskranken, deren OPs nun verschoben werden, weil Covid-Patienten die Intensivstationen blockieren. Ich wünsche mir, dass sich ganz viele Menschen impfen lassen, damit die Überlastung der Krankenhäuser (und aller Menschen in der Pflege!) endet.“
Jane Marple

„Der SV Bergisch Gladbach 09 unterstützt den Aufruf voll und ganz. Mit einer Impfung schützt man sich selbst und andere und zeigt sich solidarisch, um die Pandemie zu überwinden.“
Rolf Menzel, Präsident des SV 09

„Wir haben Probleme damit, dass die Erkenntnisse anerkannter Virologen ignoriert werden und wenige auf Kosten aller Menschen ihre vermeintliche Freiheit bewahren wollen, eine falsch verstandene Freiheit, die Mitmenschen Schaden zufügt.
Gisela und Georg Becker, Künstlerin und Künstler

„Trotz langer Schlangen vor den Impfstellen drohen weitere Einschränkungen! Wir wollen GESUND bleiben und wollen nicht, dass schon wieder der Vorhang fällt! Deshalb: Impfen lassen!“
Norbert Pfennings, Geschäftsführer Bergischer Löwe

„Impfen könnte auch Dein Leben retten! Oder meins. Oder viele andere.“
Lennart Höring, Kreisgeschäftsführer der CDU

Wir haben Ihren Namen vergessen? Bitte geben sie uns einen kurzen Hinweis per Mail.

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Wie viele unserer Treibhausgasemissionen schlagen wir China zu? - Telepolis

Wie viele unserer Treibhausgasemissionen schlagen wir China zu?

"Made in China" steht auf vielen unserer Produkte, die Klimaverantwortung dafür aber tragen wir nicht. Dieser Umstand verzerrt auch die politische Debatte

Wenn es um die Reduktion von Kohlendioxidemissionen geht, richten sich die Augen der Welt immer wieder auf die größten Emittenten, und das sind dem Portal Our World in Data [1] zufolge aktuell

  • an erster Stelle China mit 10,67 Milliarden Tonnen, gefolgt von
  • den USA mit 4,71 Milliarden Tonnen,
  • der EU-28 mit 2,92 Milliarden Tonnen,
  • Indien mit 2,44 Milliarden Tonnen und
  • Russland mit 1,58 Milliarden Tonnen

reinem CO₂-Ausstoß, andere Treibhausgase ausgenommen.

Berechnet man die Emissionen aber pro Kopf und nicht in der Gesamtsumme pro Staat, dann sieht das Bild schon wieder anders aus und die Top 5 werden abgelöst von kleinen Inselstaaten und ölreichen Ländern auf der arabischen Halbinsel.

Chinas Pro-Kopf-Emissionen liegen mit 7,41 Tonnen nur bei gut der Hälfte der US-Menge mit 14,24 Tonnen. Indien hingegen macht sich mit 1,77 Tonnen sehr bescheiden aus. Doch auch die Pro-Kopf-Bilanz wird der Sache nicht gerecht. Schon seit Längerem wird kritisiert, dass manche Länder einen Teil ihrer CO₂-Emissionen de facto auslagern, indem sie den größeren Teil der im Land konsumierten Produkte importieren.

Im jetzigen System könnten die EU oder die USA ihr Wirtschaftssystem klimaneutral machen und dabei gleichzeitig Produkte importieren, die mit Kohlestrom in China produziert worden sind, in ihrer Klimabilanz würde das nicht auftauchen. Und gleichzeitig könnten sie mit dem Finger auf den vermeintlichen Klimasünder China zeigen, der seinen internationalen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Bild [2]: Our World in Data / CC-BY-4.0 [3]

China, Indien und Russland sind eher Exporteure für den globalen Weltmarkt, während ein Großteil der EU und die USA mehr importieren, als dass sie exportieren. Und so lässt sich der produktbasierten CO₂-Bilanzierung eine konsumbasierte Bilanz gegenüberstellen. In dieser Betrachtungsweise sinken die Emissionen Chinas 2019 um fast zehn Prozent, die Indiens um acht Prozent, die Russlands sogar um knapp 15 und die Südafrikas sogar um 29 Prozent. Die USA gewinnen sieben Prozentpunkte dazu und die EU-28 sogar fast 21.

Andere Berechnung, andere Schlüsse

Werden die Pro-Kopf-Emissionen konsumbasiert berechnet, kommen die USA nun auf 17,1 Tonnen (übrigens weniger als die Hälfte des Werts von Spitzenreiter Luxemburg) und China nur noch auf 6,59 Tonnen. Auch wenn die Spanne größer wird – zu hoch wären Chinas Emissionen damit immer noch.

Was bringt also die jeweilige Betrachtungsweise in Bezug auf die globale Reduktion des CO₂-Ausstoßes? Denn unabhängig davon, wer für die jeweilige CO₂-Menge verantwortlich gemacht wird, um die Erderhitzung auf möglichst 1,5 Grad zu beschränken, müssen die Emissionen ja überall gegen null gehen.

Die Berechnungsart spielt eine große Rolle, wenn es um die Verteilung eines Restbudgets an Treibhausgas geht, das die Menschheit noch bis zur 1,5-Grad-Grenze bzw. Zwei-Grad-Grenze emittieren darf. Denn dieses Restbudget ist knapp.

Für das Einhalten der 1,5 Grad waren es Anfang 2020 noch 400 Gigatonnen. Nach Berechnungen [4] des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) würde dieses Budget in sieben Jahren und acht Monaten aufgebraucht sein, wenn das Emissionsniveau auf dem heutigen Stand bliebe.

Michael Jakob und Jan Steckel vom MCC und Hauke Ward von der Universität Leiden haben dagegen einen Ansatz entwickelt, bei dem sowohl Produzenten– als auch Konsumentenländer einen Teil der Verantwortung tragen würden.

"Man kann Produktion und Konsum nicht voneinander trennen, das sind zwei Seiten einer Medaille und die sind beide mitverantwortlich", sagt Michael Jakob.

Economic benefit shared responibility (EBSR), haben die Ökonomen ihr Modell genannt. Dabei hat das Team die Verantwortung nicht einfach 50:50 aufgeteilt, sondern eine fundiertere Rechengrundlage gesucht. Diese war davon abhängig, wie "elastisch" die Wirtschaft eines Landes ist, das heißt, wie gut es auf die Erhöhung eines (noch fiktiven) CO₂-Preises reagieren könnte.

Russland ist dabei ein Beispiel für ein "inelastisches" Land, weil es stark vom Export von fossilen Rohstoffen abhängig ist. Russland würde demnach bei geteilter Verantwortung für Emissionen noch immer über 85 Prozent davon behalten. Zwischen den USA und China oder der EU und China sähe die Aufteilung gleichmäßiger aus.

Vorschlag eines globalen CO₂-Preises

"Von den insgesamt 2,16 Gt CO₂, die bei der Produktion chinesischer Exporte freigesetzt werden, entfallen 375 Mt CO₂ auf Exporte in die USA und 342 Mt CO₂ auf Exporte in die EU. Im Rahmen des EBSR werden 56 Prozent der Emissionen im Kontext der chinesischen Ausfuhren in die USA den USA und 44 Prozent China zugerechnet.

Für den Handel zwischen China und der EU liegen die entsprechenden Zahlen bei 53 Prozent und 47 Prozent", so die Berechnung der Wissenschaftler [5].

Michael Jakob betont aber, dass es sich hier nicht um exakte Daten handelt, sondern zunächst um einen Denkansatz. Und dass ein globaler CO₂-Preis, der die sozialen Kosten abbilden würde, solche Aufteilungen hinfällig machen würde. Allerdings mit der Einschränkung, dass ein angemessener hoher CO₂-Preis für die ärmsten Länder abgefedert werden müsste.

Noch komplizierter wird es, wenn berücksichtigt werden soll, dass die meisten Länder der Welt noch immer fossile Energieträger subventionieren [6], und das nicht zu knapp.

Nach Angaben des International Institute for Sustainable Development (IISD) 2020 stellten die G20 zwischen 2017 und 2019 jährlich 584 Milliarden US-Dollar an Subventionen für Produktion und Konsum von fossilen Energieträgern im In- und Ausland zur Verfügung. Allein 277 Milliarden US-Dollar flossen in die Produktion von Öl und Gas.

Für den internationalen Handel bedeutet dies, dass hier negative CO₂-Preise in die Bilanzen einfließen, und Subventionen die Strukturen von Produktion und Konsum mit prägen. Diese abzubauen wäre ein erster und wichtiger Schritt. Bereits 2009 haben die G20 vereinbar, mittelfristig "ineffiziente Subventionen" abbauen zu wollen, das wurde beim diesjährigen Gipfel noch einmal bekräftigt. Nur was gilt als ineffizient und gibt es auf der anderen Seite effiziente Subventionen, die erhalten bleiben sollen?


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-6280119

Links in diesem Artikel:
[1] https://ourworldindata.org/
[2] https://ourworldindata.org/grapher/share-CO2-embedded-in-trade?
[3] https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en_US
[4] https://www.mcc-berlin.net/forschung/CO2-budget.html
[5] https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0959378020307901
[6] https://ourworldindata.org/fossil-fuel-subsidies

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Viele Fragezeichen vor RB Leipzigs Spiel bei Union: Muss jetzt Co-Coach Kurth ran? - Sportbuzzer

Leipzig. Es gibt sie noch, positive Nachrichten aus der Tiefebene, in der die kriselnden Roten Bullen aktuell grasen. Laut der britischen Daily Mail sendet Manchester United Späher zu den RB-Spielen bei Union Berlin (Freitag) und gegen Manchester City (7. Dezember), um Amadou Haidara zu beobachten. Laut Blatt auf Geheiß des neuen ManUnited-Coaches Ralf Rangnick. Falls Rangnick Haidaras Ausstiegsklausel ziehen lassen will, ist er sicher nicht auf Späher angewiesen. Er kennt Haidara, hat ihn 2019 nach Leipzig geholt. Rangnick wird im Winter nachlegen und ins obere Fach greifen. Dort befindet sich Haidara - noch - nicht. Der Gute bleibt also Leipziger. Und das ist: positiv.

Negativ: Der Strom an Corona-Positiven reißt nicht ab. Zu Jesse Marsch, Willi Orban, Mo Simakan, Hugo Novoa und Yussuf Poulsen gesellten sich am Montag vier Betreuer inklusive Assistenztrainer Achim Beierlorzer. Bedeutet fürs Spiel bei den eisenharten Eisernen: Falls Marsch nicht kann/darf, muss Co-Trainer Marco Kurth ran. Frank Zander hat es kommen sehen. „Hier kommt Kurt! Ohne Helm und ohne Gurt! Einfach Kurt! Der nicht quengelt und nicht murrt!“ Möglicherweise kommt Kurth aber auch nicht. Das Gesundheitsamt könnte bei weiteren Fällen eine Quarantäne für Kader, Trainer und Betreuerstab anordnen. Dann fällt Berlin flach.

RB Leipzig im November 2021: Es gab schon beschwingtere Zeiten. Auch und vor allem sportlich. Tabellen sind in der Frühphase schöne/unschöne Momentaufnahmen, können von glücklichen/unglückseligen Spielausgängen beschienen/beschattet worden sein. Nach 13 Spielen haben sich Ausschläge nach unten (böser Schiri, viermal Innenpfosten und raus) und oben (guter Schiri, Torwart vom andern Stern) ausgeglichen, stehen die Teams da, wo sie nach gespielten 38,23 Prozent der Partien hingehören.

Die aktuelle Tabelle lügt nicht, sie flunkert nicht mal. Und sie weist Leipzig als Achten mit 18 Punkten aus. Das sind runde zehn Punkte weniger als der einstmals etwas andere und auf Normalmaß geschrumpfte Club in den letzten Jahren um diese Jahreszeit angehäuft hat. Die seit Sommer 2016 erstklassige Dose hat ihre erste Delle, es rumort nicht nur intern.

Verschiedene Btrachtungsweisen

Wie geht es weiter? Schaut sich die Chefetage das schwächste Glied in der Kette, Cheftrainer Jesse Marsch, schon genauer an? Falls diese auf ungute Weise unberechenbare Mannschaft unterm Weihnachtsbaum auf 28, 29, 30 Punkte und ein Überwintern im internationalen Geschäft blickt, bleibt alles wie es ist. Die Wahrscheinlichkeit einer satten Ausbeute aus den letzten vier Ligaspielen 2021 möge jede(r) für sich bewerten. Am Freitag, 20.30 Uhr, wird nach Stand der Dinge die Partie bei den Eisernen angepfiffen. Danach empfängt RB Gladbach, fährt nach Augsburg und spielt gegen Bielefeld.

Wohlmeinende stellen fest, dass der erste Champions-League-Platz nur vier Punkte entfernt ist und vom SC Freiburg (22 Zähler) nicht lange gehalten werden wird. Dieselben Männlein/Weiblein blicken nach Gladbach und Frankfurt (ebenfalls je 18 Punkte), wo Anspruch und Wirklichkeit ähnlich wenig wie in Leipzig miteinander zu tun und ebenfalls Trainer-Wechsel stattgefunden haben. Und all jene, deren Glas nie halbleer ist, erinnern an Gala-Auftritte wie beim 6:0 gegen Hertha, dem 2:1 gegen den BVB und dem 5:0 in Brügge. Und daran, dass viele - Spieler, Bosse und Fans - die von Marsch propagierte Rückkehr zum wilden RB-Fußball wollten. Und wie wohl hätte man Marsch genannt, fragt die Weiter-so-Fraktion, wenn Dominik Szoboszlai kurz nach seiner Kurz-vor-der-Halbzeit-Einwechslung gegen Bayer ein Tor geschossen hätte? Goldhändchen!


Längere Zündschnur

Ja, ja, stimmt alles, irgendwie. Andere Ansätze gehen anders und bringen die Aussichten in der momentanen Konstellation Mannschaft/Trainer mit der Wetterlage in Einklang: trüb. Weil langjährige Stabilität einer nerv- und punktetötenden Labilität gewichen ist.

Weil zuweilen nicht zusammenwächst, was zusammengehört. Bei Manchester United haben sie nach 17 Punkten aus zwölf Spielen Cheftrainer Ole Gunnar Solskjær vor die Tür gesetzt. In Leipzig ist die Zündschnur länger. Und das ist - einstweilen - gut so.

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Krankenschwester: „Ich weiß, dass viele Pfleger auf den Totimpfstoff warten“ - DIE WELT

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Virusvariante B.1.1.529

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Schieflage bei der GKV

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