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Monday, June 27, 2022

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Debatte über Inflationsausgleich: Viele Bedenken gegen Einmalzahlungen | tagesschau.de - tagesschau.de

Stand: 27.06.2022 19:02 Uhr

Wie kann die drohende Lohn-Preis-Spirale abgewendet werden? Kanzler Scholz schlägt vor, dass die Tarifparteien sich auf Einmalzahlungen statt dauerhafte Lohnerhöhungen verständigen. Führende Ökonomen halten das für keine gute Idee.

Von Martin Polansky, ARD-Hauptstadtstudio

Die Lohn-Preis-Spirale - Bundeskanzler Olaf Scholz macht sich Sorgen um dieses denkbaren Phänomen. Bei einer Inflationsrate von aktuell 7,9 Prozent könnten die Gewerkschaften versuchen, über hohe Tarifabschlüsse die Preissteigerungen auszugleichen. Und damit die Inflation weiter befeuern - so die Befürchtung.

Martin Polansky
Martin Polansky ARD-Hauptstadtstudio

Kanzler Scholz will das gerne verhindern - und darüber mit Gewerkschaften und Arbeitgebern sprechen. Seine Idee ist, statt dauerhaft höhere Löhne zu vereinbaren, sollten sich die Tarifparteien lieber auf Einmalzahlungen verständigen. Die könnte der Staat noch lukrativer machen, indem die Einmalzahlungen steuerfrei bleiben.

Einwände der Tarifpartner

Der SPD-Finanzpolitiker Michael Schrodi meint, um ein wenig Druck aus dem Inflationskessel und aus dem Preiskessel zu nehmen, sei die Einmalzahlung eine gute Sache. In Kombination mit der Steuerfreistellung durch den Staat könnte die hohen Preise abgefedert werden. So käme es nicht zu einer immer wieder befürchteten Lohn-Preis-Spirale.

Nächsten Montag will Kanzler Scholz bei der sogenannten konzertierten Aktion erstmals mit Arbeitgebern und Gewerkschaften darüber sprechen. Die Tarifpartner geben sich im Vorfeld des Treffens aber zurückhaltend. Beide verweisen auf die Tarifautonomie: Lohnabschlüsse würden nicht politisch vereinbart, sondern sind Sache von Arbeitgebern und Gewerkschaften.

Fratzscher sieht Belastungen für Arbeitnehmer

Verdi-Chef Frank Werneke verweist im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk auf die laufenden Tarifverhandlungen etwa für die Beschäftigen in den deutschen Häfen. Von Einmalzahlungen hält Werneke nicht viel: "Wir müssen ja schauen, dass diese dauerhaft steigenden Preise auch in dauerhaft wirksame Tariflohnsteigerungen umgemünzt und umgewandelt werden." Einmalzahlungen seien eben Einmaleffekte, die nicht dazu führen würden, dass dauerhaft die Löhne steigen.

Ähnlich äußern sich heute die IG Metall und die Gewerkschaft der Polizei. Auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Marcel Fratzscher hält nichts von einem universellen Lohnverzicht. Denn dadurch würden vor allem die Arbeitnehmer die Last der Krise tragen.

Fuest fürchtet Mitnahmeeffekte

Anders bewertet das der Präsident des Münchener ifo-Instituts Clemens Fuest. Er befürchtet, dass steuerfrei gestellte Einmalzahlungen den gewünschten Effekt verfehlen könnten. Es sei legitim, dass die Regierung versuche, etwas gegen die Inflation zu tun. Aber so direkt einzugreifen in Tarifverhandlungen sei schwierig.

"Vor allem, weil die Gefahr bestehe, dass das dann zu starken Mitnahmeeffekten führt und Lohnerhöhungen nicht viel geringer ausfallen. Und weil das Ganze die Inflation durchaus auch noch anheizen könnte", sagt der Ökonom.

FDP: Steuersätze an Inflation anzupassen

Im Kampf gegen die Inflation sieht ifo-Chef Fuest vor allem die Europäische Zentralbank in der Pflicht. Sie müsse nun deutlich entschlossener die Zinsen anheben. Über den dann wohl steigenden Euro-Kurs würden Energieimporte automatisch günstiger werden. Der Staat solle sich dagegen zurückhalten, so Fuest.

Auch innerhalb der Ampel-Koalition erhält Kanzler Scholz bislang keine uneingeschränkte Unterstützung beim Thema Einmalzahlungen. Während Grünen-Chefin Ricarda Lang von einem spannenden Vorschlag spricht, ist die FDP eher kritisch. Fraktionschef Christian Dürr hält es für besser, die Steuersätze an die Inflation anzupassen, um die Arbeitnehmer so dauerhaft zu entlasten. Es besteht also noch viel Diskussionsbedarf vor der konzertierten Aktion in einer Woche.

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Katholische Kirche verliert so viele Mitglieder wie noch nie - NDR.de

Stand: 27.06.2022 19:37 Uhr

Die Zahl der Kirchenaustritte hat im vergangenen Jahr in Niedersachsen weiter zugenommen. Einen Negativrekord verzeichnet die katholische Kirche: Ihr haben mehr Menschen als je zuvor den Rücken gekehrt.

Das Bistum Osnabrück meldet 6.146 Austritte für 2021 - das sei angesichts von 4.074 Austritten im Vorjahr ein Plus von rund 50 Prozent. Die Gesamtzahl der Katholiken in der Diözese, die das westliche Niedersachsen und weite Teile Bremens umfasst, sank um rund 8.000 auf 532.000, wie das Bistum am Montag mitteilte. Ähnlich sieht es im Offizialat Vechta aus, das zum Bistum Münster gehört. Dort ist die Zahl der Austritte von rund 1.700 auf knapp 2.900 deutlich gestiegen. Im Bistum Hildesheim sind im vergangenen Jahr 10.152 Katholiken ausgetreten, 3.133 mehr als im Vorjahr.

VIDEO: Missbrauch: Weihbischof Theising räumt Fehler der Kirche ein (17.06.2022) (3 Min)

Generalvikar Beckwermert: Kirche hat viel Vertrauen verloren

"Der Anstieg der Kirchenaustritte kommt nicht überraschend und ist trotzdem für viele Engagierte in unserem Bistum genauso wie für mich sehr bedrückend", sagte der Osnabrücker Generalvikar Ulrich Beckwermert. "Klar ist, dass unsere Kirche durch den Skandal der sexualisierten Gewalt und den langwierigen Prozess der Aufarbeitung und Veränderung enorm viel Vertrauen verloren hat. Selbst gläubige Menschen verlassen die Kirche, um ein Zeichen des Protests gegen die Institution zu setzen." Beckwermert betonte, das Bistum Osnabrück beteilige sich intensiv an Reformprozessen innerhalb der deutschen katholischen Kirche und bemühe sich um die Gestaltung eines zügigen Wandels vor Ort.

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Florian Breitmeier © NDR Foto: Christian Spielmann

Die Kirchen verlieren immer mehr Mitglieder. Das ist keine gute Nachricht für uns alle, meint Florian Breitmeier. (27.06.2022) mehr

Evangelische Kirche büßt ebenfalls Tausende Mitglieder ein

Der Mitgliederschwund schreitet auch in der größten evangelischen Landeskirche Deutschlands voran. Rund 32.000 Menschen seien im vergangenen Jahr ausgetreten, wie die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers mitteilte. Das seien rund 5.000 Austritte mehr als im Vorjahr. Höher sei diese Zahl zuletzt vor 27 Jahren gewesen, sagte Kirchensprecherin Rebekka Neander. Insgesamt gehörten der Landeskirche zwischen Ems und Elbe 2021 knapp 2,37 Millionen Menschen an. Das sind 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die hannoversche Landeskirche umfasst drei Viertel Niedersachsens. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg meldete im März einen Rückgang ihrer Mitgliederzahl auf 381.492. Demnach sind rund 5.863 Menschen ausgetreten, 2020 waren es 4.694.

Landeskirche will Lebensfragen Gläubiger näher kommen

Leitende Kirchenvertreter hoffen auf Impulse durch einen Zukunftsprozess der Kirche. Die hannoversche Landeskirche nehme es sehr ernst, wenn Menschen ihr den Rücken kehrten. "Im Zukunftsprozess werden wir danach fragen, welche persönlichen Lebensfragen und welche Fragen des öffentlichen Lebens für die Menschen wichtig sind", sagte der Theologische Vizepräsident des Landeskirchenamtes, Ralph Charbonnier.

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Ein Mann verlässt eine Kirche © picture alliance/dpa Foto: Ingo Wagner

Knapp 360.000 Menschen sind 2021 aus der katholischen Kriche ausgetreten - ein Rekord. Wie kann dieser Trend gestoppt werden? (27.06.2022) mehr

Blick auf den Altar in der Kirche St. Gorg in Vechta © Bischöflich Münstersches Offizialat

Im Offizialatsbezirk Oldenburg leben 262.000 Katholiken. 2.900 haben 2021 der katholischen Kirche den Rücken gekehrt. (27.06.2022) mehr

Papst Franziskus I. bei der wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz. © picture alliance / Pressefoto Ulmer Foto: Pressefoto Ulmer

Der heute 88-Jährige soll über Jahrzehnte Kinder sexuell missbraucht haben. Er verliert nun alle Pensionsansprüche. (31.05.2022) mehr

Kreuz auf einem Wörterbuch mit dem Wort Missbrauch. © picture alliance / Bildagentur-online/Ohde Foto: Bildagentur-online/Ohde

Osnabrück und Hildesheim wollen gemeinsam mit dem Erzbistum Hamburg Missbrauchsfälle in den eigenen Reihen aufarbeiten. (06.10.2021) mehr

Dieses Thema im Programm:

Regional Osnabrück | 27.06.2022 | 15:00 Uhr

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Katholische Kirche in der Krise: So viele Austritte wie noch nie | tagesschau.de - tagesschau.de

Stand: 27.06.2022 15:06 Uhr

Etwa 360.000 Menschen haben 2021 die katholische Kirche verlassen - fast ein Drittel mehr als im bisherigen Rekordjahr. Ein Grund: der Missbrauchsskandal. Erstmals sind die Mitglieder der beiden Kirchen in der Minderheit.

Im vergangenen Jahr sind so viele Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten wie nie zuvor. Laut Deutscher Bischofskoferenz (DBK) kehrten 2021 deutschlandweit 359.338 Katholikinnen und Katholiken ihrer Kirche den Rücken - etwa 86.000 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019.

"Für uns ist das die bisher höchste Zahl", bestätigt DBK-Sprecher Matthias Kopp mit Blick auf die neue Statistik. Die katholische Kirche hat ihm zufolge noch 21.645.875 Mitglieder - das entspricht 26 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Der DBK-Vorsitzende Georg Bätzing zeigte sich "zutiefst erschüttert über die extrem hohe Zahl von Kirchenaustritten". Die Zahl sei Zeugnis einer "tiefgreifenden Krise, in der wir uns als katholische Kirche in Deutschland befinden", sagte er. "Es ist nichts schönzureden." Mittlerweile träten nicht nur Menschen aus, die schon über einen längeren Zeitraum keinen Kontakt mehr zur Kirche haben, sondern vermehrt auch bisher sehr engagierte Katholiken, sagte Bätzing.

2020 hatten 221.390 Katholikinnen und Katholiken in Deutschland die Religionsgemeinschaft verlassen. 2019 - im Jahr vor Corona - lag die Zahl nach DBK-Angaben bei 272.771.

Fall Woelki wird als ein Auslöser gesehen

Als eine der Ursachen wird der seit Jahren anhaltende Missbrauchsskandal der katholischen Kirche gesehen. Dieser hatte sich 2021 erneut zugespitzt. Insbesondere sorgte die Aufarbeitung im Erzbistum Köln und das Verhalten des dortigen Kardinals Rainer Maria Woelki für massive Kritik.

Allein im Erzbistum Köln gab es 40.772 Kirchenaustritte - im Vergleich zu 17.281 Fällen im Vorjahr war dies mehr als eine Verdopplung. Der scheidende Kölner Generalvikar Markus Hofmann erklärte, das Erzbistum müsse anerkennen, "dass der schmerzvolle Weg der Aufarbeitung und andere Krisen das Vertrauen vieler Menschen in die Kirche heftig erschüttert haben". Weiter sagte er:

Wir müssen alles daran setzen, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Nach Ansicht des Münsteraner Religionssoziologen Detlef Pollack wird sich der Trend beschleunigen: "Wer weg ist, den kriegt man kaum wieder." Grund dafür sei, dass die Kirchenmitgliedschaft immer stärker der Rechtfertigung bedürfe, sagte er im Interview mit der Nachrichtenagentur epd. "Heute müssen Gründe mobilisiert werden, warum man in der Kirche ist, während früher Gründe für den Austritt gesucht werden mussten."

Die Kirchen könnten im Grunde wenig tun, um den Trend aufzuhalten.

Austritte auch in der evangelischen Kirche

Erstmals gehören weniger als die Hälfte der Bundesbürger einer der großen Kirchen an. Auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) verzeichnet sinkende Mitgliederzahlen. Sie hatte ihre Statistik bereits im März veröffentlicht. Demnach gehörten im vergangenen Jahr 19,7 Millionen Deutsche einer der evangelischen Landeskirchen an. Die Zahl der Kirchenaustritte stieg im Vergleich zum Vorjahr um 60.000 auf rund 280.000.

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Konjunktur: US-Industrie sammelt überraschend viele Aufträge ein - Handelsblatt

Containerhafen USA

Experten hatten nur mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs von revidiert 0,4 Prozent im Vormonat.

(Foto:&#160imago images/ZUMA Wire)

Washington Die US-Industrie hat im Mai deutlich mehr Aufträge an Land gezogen als erwartet. Die Betriebe sammelten 0,7 Prozent mehr Bestellungen ein als im Vormonat, wie das Handelsministerium am Montag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten nur mit einem mageren Plus von 0,1 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs von revidiert 0,4 Prozent im Vormonat.

„Die Zahlen fallen überraschend positiv aus und Hinweise auf eine weniger dynamische Investitionstätigkeit gibt es trotz der veränderten Finanzierungsbedingungen nicht“, sagte Helaba-Experte Ralf Umlauf.

Die Zinserwartungen bezüglich der US-Notenbank Fed würden untermauert. Es sei nicht daran zu zweifeln, dass die Federal Reserve im Juli erneut ihre Zinsen erhöhe, und zwar um 0,75 Prozentpunkte. „Auch darüber hinaus ermöglicht eine solide Konjunktur einen schnellen geldpolitischen Straffungsprozess, um die Inflation in den Griff zu bekommen“, betonte Umlauf.

Mehr: Die Angst vor der Weltrezession

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Rekordwert: Katholische Kirche meldet so viele Austritte wie nie - DER SPIEGEL

Kölner Dom

Kölner Dom

Foto: Oliver Berg/ picture-alliance/ dpa

Im vergangenen Jahr sind so viele Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten wie noch nie. 359.338 Katholiken kehrten ihrer Kirche allein 2021 den Rücken, wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK)  in Bonn mitteilt. Das ist ein neuer Negativrekord: »Für uns ist das die bisher höchste Zahl«, sagte DBK-Sprecher Matthias Kopp. Die katholische Kirche zählt demnach noch 21.645.875 Mitglieder – das macht 26 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

Der DBK-Vorsitzende Georg Bätzing zeigte sich »zutiefst erschüttert über die extrem hohe Zahl von Kirchenaustritten«. Die Zahl sei Zeugnis einer »tiefgreifenden Krise, in der wir uns als katholische Kirche in Deutschland befinden«, sagte er. »Es ist nichts schönzureden.«

Erzbistum Köln und die Causa Woelki

Die Querelen um Kardinal Woelki und seine mangelhafte Missbrauchsaufarbeitung haben offenbar auch die Austrittszahlen im Erzbistum Köln befeuert. Ende 2021 gehörten 1.805.430 Katholiken zum Erzbistum Köln. Das waren 63.137 weniger als im Jahr davor – 40.772 davon resultierten aus Kirchenaustritten.

Auch der Gottesdienstbesuch ging zurück. 2021 nahmen durchschnittlich 61.150 Personen an den Sonntagsgottesdiensten einschließlich der Vorabendmessen teil. Das entspricht nur noch rund 3,4 Prozent der Katholiken im Bistum. Insgesamt ist der Gottesdienstbesuch in der katholischen Kirche in Deutschland 2021 mit 4,3 Prozent zurückgegangen (2020: 5,9 Prozent). Die DBK führt dies vor allem auf die Coronapandemie und die Schutzmaßnahmen zurück.

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    Der Kölner Generalvikar Markus Hofmann reagierte betroffen auf die Entwicklung: »Der deutliche Anstieg der Austrittszahlen führt uns schmerzlich vor Augen, dass sich viele Menschen angesichts der derzeitigen Situation ganz bewusst von der Institution Kirche abwenden«, sagte er. Der »schmerzvolle Weg der Aufarbeitung und andere Krisen« hätten das Vertrauen vieler Menschen in die Kirche heftig erschüttert. Dies sei »besonders bitter«, weil gerade angesichts der Flutkatastrophe, der Flüchtlinge aus der Ukraine und der Coronakrise viele Menschen erleben könnten, was die Kirche leisten könne – »mit ganzem Herzen, aber auch personell und finanziell«.

    Sorge im Erzbistum München-Freising

    Auch im Erzbistum München ging die Zahl der Katholiken und Katholikinnen zurück. Im Jahr 2021 traten 35.323 Menschen aus, das waren 12.728 mehr als 2020. Es handelt sich um die höchste Austrittszahl seit Einführung der Kirchlichen Statistik in den 1970er-Jahren.

    Zum 31. Dezember 2021 lebten auf dem Gebiet des Erzbistums rund 1,562 Millionen Menschen katholischen Glaubens im Erzbistum München (2020: 1,610 Millionen), was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 40,6 Prozent (2020: 42 Prozent) entspricht.

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      Der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Christoph Klingan, sagte, die Zahl der Kirchenaustritte sei »sehr schmerzhaft« und »nicht zu beschönigen«.

      Als positiv stellte das Erzbistum heraus, dass sich die Zahl der Trauungen in München und Freising 2021 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt habe – auf 1555. Auch die Zahl der Taufen, Erstkommunionen und Firmungen sei deutlich gestiegen.

      ala/dpa/AFP

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      Erneut viele Proteste gegen Rechtsextremismus in Niedersachsen - NDR.de

      Stand: 01.02.2024 13:31 Uhr Wegen des Treffens von Rechtsextremisten in Potsdam haben in Niedersachsen Hunderttausende gegen Rechtsextremi...