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Thursday, July 1, 2021

Der 1. FC Union startet in die Vorbereitung: Viele neue Gesichter beim Trainingsauftakt - Sport - Tagesspiegel

Im strömenden Regen hat der 1. FC Union die Vorbereitung begonnen. Nun steht das Kurztrainingslager in Bad Saarow auf dem Programm.

Erste Runden im Regen. Das Wetter spielte nicht mit beim Trainingsaustakt des 1. FC Union.Foto: imago images/Matthias Koch

Stürmer Max Kruse haben die Olympia-Pläne von DFB-Trainer Stefan Kuntz vor dem Trainingsauftakt des 1. FC Union im strömenden Regen bewahrt. „Trainer Stefan Kuntz hat im Fernsehen gesagt, dass er ihn zu Olympia mitnimmt. Daraufhin mussten wir und er kurzfristig dafür sorgen, dass er geimpft wird. Das war am Mittwoch. Deswegen durfte er am Donnerstag nicht belastet werden“, sagte Manager Oliver Ruhnert am Donnerstag nach der ersten Trainingseinheit. Sollte Kruse nominiert werden, würde er ab dem 12. Juli mit der Olympia-Mannschaft nach Tokio fliegen und je nach Erfolg erst am 8. August wieder zurückkehren, wenn eine Woche vor dem Start in die 59. Bundesligasaison die erste Hauptrunde im DFB-Pokal ansteht.

Dagegen konnte Union-Trainer Urs Fischer 25 Akteure auf dem Übungsgelände am Stadion An der Alten Försterei begrüßen. Unter ihnen befanden sich mit Rani Khedira (FC Augsburg), Paul Jaeckel (Greuther Fürth), Levin Öztunali (Mainz 05), Pawel Wszolek (Legia Warschau), Julius Kade (Dynamo Dresden), Andreas Voglsammer (Arminia Bielefeld), Rick van Drongelen (Hamburger SV) und Timo Baumgartl (PSV Eindhoven) acht der zehn externen Neuverpflichtungen. Kurz vor dem Trainingsauftakt hatte Union bekanntgegeben, dass Innenverteidiger Baumgartl ausgeliehen wird. Am Nachmittag wurde dann auch die ablösefreie Verpflichtung von Stürmer Kevin Behrens vom SV Sandhausen verkündet.

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Von den neuen Spielern fehlten noch Verteidiger Tymoteusz Puchacz (Lech Poznan) und Mittelfeldmann Genki Haraguchi (Hannover 96), die in den letzten Wochen für Polen beziehungsweise Japan im Einsatz waren. Das Duo wird in der kommenden Woche in Berlin erwartet. Das trifft auch auf Offensivmann Keita Endo zu, der ebenfalls für Japan aktiv war.

Kapitän Christopher Trimmel, der mit Österreich im EM-Achtelfinale stand, soll im zweiten Trainingslager ab dem 19. Juli in Oberlängenfeld (Österreich) zur Mannschaft stoßen. Angreifer Sheraldo Becker nimmt mit Suriname am Gold Cup teil, der am 10. Juli beginnt.

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Grischa Prömel, der bereits die letzten Spiele der abgelaufenen Saison verpasst hatte, musste im Verlauf der Sommerpause operiert werden, und fehlt auch die kommenden Wochen. Dagegen konnte der ein Jahr lang mit einer Knieverletzung ausgefallene Angreifer Anthony Ujah zumindest Teile des Trainings ohne Zweikämpfe absolvieren.

Am Donnerstagnachmittag fuhr Union mit dem Bus nach Bad Saarow. Dort wird bis Sonntag ein Kurztrainingslager absolviert, in dem sich in erster Linie die zahlreichen Neuzugänge einleben sollen. Parallel geht die Kaderplanung weiter. Union ist vor allem auf der Suche nach einen Torwart, der Andreas Luthe Konkurrenz machen kann. Zudem fahndet Ruhnert nach einem Stoßstürmer. (dpa)

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Auswärtiges Amt: Keine Reisewarnung mehr für viele Risikoländer | tagesschau.de - tagesschau.de

Stand: 01.07.2021 11:16 Uhr

Die Delta-Variante breitet sich immer weiter aus - dennoch hat die Regierung die Reisewarnung für mehr 80 Corona-Risikogebiete aufgehoben. Außenminister Maas sagte, die Zeit der Pauschalbeurteilungen müsse vorbei sein.

Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie rät die Bundesregierung nicht mehr grundsätzlich von touristischen Reisen ins Ausland ab. Auch die Reisewarnung für die mehr als 80 ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete eingestufte Staaten wird aufgehoben. Darunter ist die gesamte Türkei sowie Urlaubsgebiete in Spanien und Kroatien. Der Schritt ist wegen der rasanten Ausbreitung der Delta-Variante brisant.

Außenminister Heiko Maas verteidigt den Schritt: "Die Zeit der Pauschalbeurteilungen muss vorbei sein", sagte der SPD-Politiker. "Dort, wo es positive Entwicklungen gibt, gibt es auch keinen Grund, Restriktionen aufrechtzuerhalten."

Nur noch drei Kategorien

Maas hatte zu Beginn der Pandemie am 17. März 2020 eine weltweite Reisewarnung für Touristen ausgesprochen. Hintergrund war, dass damals viele Urlauber wegen der plötzlichen Kappung von Flugverbindungen im Ausland gestrandet waren und in einem beispiellosen Kraftakt nach Deutschland zurückgeholt werden mussten. Im September wurde die Warnung dann auf Corona-Risikogebiete mit einer Infektionszahl von mehr als 50 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) beschränkt. Aber auch für alle nicht als Risikogebiete eingestuften Länder riet die Bundesregierung bis zu diesem Mittwoch weiter von Urlaubsreisen ab.

Damit ist jetzt Schluss. Nun gibt es in den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts drei Kategorien von Ländern.

Reisewarnung für 40 Länder

Die Reisewarnung gilt erst ab einer Inzidenz von 200 (Hochinzidenzgebiete) und für Gebiete, in denen sich gefährliche Virusvarianten stark verbreitet haben (Virusvariantengebiete). Das sind weltweit nur 40 von insgesamt rund 200 Ländern. In Europa gibt es gar keine Hochinzidenzgebiete mehr.

Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts soll vor allem abschreckende Wirkung haben. Vor Corona wurde sie nur für Kriegs- und Krisengebiete wie Syrien, Jemen oder den Gaza-Streifen ausgesprochen. Die praktischen Auswirkungen sind aber begrenzt. Urlaubern ermöglicht die Reisewarnung vor allem eine kostenlose Stornierung von Buchungen.

Großbritannien und Portugal bald wieder Hochinzidenzgebiete?

Nur Großbritannien und Portugal sind derzeit noch als Virusvariantengebiet eingestuft. Aber auch das könnte sich bald wieder ändern - und zwar wegen der Ausbreitung der Delta-Variante. Wenn die Delta-Variante in Deutschland vorherrschend werde und mit dem Wissen, dass die zweifache Impfung auch bei dieser Virusvariante schütze, "werden wir uns in den nächsten Tagen die Situation anschauen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). "Wenn sich das beides so bestätigt, wird man Portugal und das Vereinigte Königreich dann auch wie Hochinzidenzgebiete behandeln können."

Besondere Vorsicht: 26 EU-Länder

Für 26 EU-Länder gilt folgende Regelung: Soweit sie nicht mehr als Risikogebiet eingestuft sind, wird in den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts nur noch "um besondere Vorsicht gebeten". Ausgenommen sind einzelne Regionen in Spanien, Irland, Kroatien und Schweden, die weiterhin als Risikogebiete eingestuft sind. Für sie rät das Auswärtige Amt weiter von Reisen ab. Darunter sind beispielsweise das südspanische Andalusien und die kroatische Küstenregion Zadar.

Zwischen Vorsicht und Abraten: Mehr als 100 Drittstaaten

Zwischen diesen beiden Kategorien gibt es weit mehr als 100 weitere Länder außerhalb der EU, die entweder Risikogebiete sind oder als "risikofrei" gelten. Für die meisten dieser Länder rät das Auswärtige Amt von Reisen ab. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn einer dieser Drittstaaten Land nicht als Risikogebiet eingestuft ist und dort keine Einreisebeschränkungen oder Quarantänepflichten für Deutsche gelten. Dann gilt nur der Rat zur besonderen Vorsicht.

Neue Einstufung vor drei Wochen beschlossen

Die Entscheidung für die Neustrukturierung der Reisehinweise fiel schon vor knapp drei Wochen, als die Ausbreitung der Delta-Variante in Deutschland noch nicht so heftig diskutiert wurde. "Mit dem Sommer kehren Hoffnung und Zuversicht nach Deutschland zurück", sagte Maas damals. Er betonte aber auch, dass es keine Einladung zur Sorglosigkeit sei. "Reisen mit Vernunft und Augenmaß, das ist das Motto dieses Sommers. Die Gefahr durch das Virus und seine Mutanten ist noch lange nicht gebannt."

Das haben auch die letzten Wochen nach der Entscheidung gezeigt, in der mehrere Ländervertreter für striktere Kontrollen von Tests, Impf- und Genesenennachweisen eingetreten sind.

Harte Linie bei Variantengebieten

Eine harte Linie will die Bundesregierung aber weiter bei den Virusvariantengebieten wie Portugal und Großbritannien fahren und auch andere EU-Länder dafür gewinnen. "Die Gespräche auf europäischer Ebene über einheitlichere Regeln laufen", sagte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) in einem Interview der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft sowie der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". "Die Bundesregierung setzt sich dabei für ein Beförderungsverbot ein - aus Variantengebieten einreisen dürfte dann nur noch, wer einen außergewöhnlich wichtigen Grund dafür hat, Tourismus zählt nicht dazu."

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Unwetter sorgt für viele Einsätze und Unfälle in SH - NDR.de

Stand: 01.07.2021 12:44 Uhr

Erneut hat ein Unwetter über Schleswig-Holstein für zahlreiche Einsätze gesorgt. Bäume knickten um, Straßen wurden überspült, Keller liefen voll. Es gab auch einige Unfälle.

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) waren wegen des Unwetters, das am Mittwoch über Schleswig-Holstein hinweggezogen ist, zum Teil bis heute Morgen im Einsatz. Ihre Hilfe wurde vielerorts dringend benötigt: Vollgelaufene Keller und überflutete Straßen gab es in weiten Teilen des Landes. In Sievershütten (Kreis Segeberg) droht durch den Starkregen der vergangenen beiden Tage ein Regenrückhaltebecken überzulaufen. Die Feuerwehr ist im Pump-Einsatz. Nach Angaben der Regionalleitstelle West in Elmshorn ist im Kreis Pinneberg ein Baum auf ein Auto gestürzt. Die darin sitzende Frau sei dabei schwer verletzt worden, befinde sich aber nicht in Lebensgefahr, hieß es. Darüber hinaus wurde Aquaplaning vielen Autofahrern zum Verhängnis.

Zahlreiche Einsätze, vor allem in Südholstein

Besonders betroffen vom Starkregen waren die Kreise Segeberg und Steinburg. Die zuständige Regionalleitstelle in Elmshorn verzeichnete zwischen Mittwochmittag und Donnerstagmorgen 1 Uhr insgesamt 247 wetterbedingte Einsätze, von denen ein Großteil auf diese beiden Kreise entfiel. Auch in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein hatte die Feuerwehr viel zu tun. 180 mal rückten die Einsatzkräfte seit Mittwochnachmittag aus, teilte die zuständige Leitstelle mit. Die Feuerwehr Neumünster zählte 14 wetterbedingte Einsätze, ebenfalls hauptsächlich überflutete Keller und Straßen. Auch im Bereich Rendsburg war die Feuerwehr deshalb einige Male unterwegs. Seit den frühen Morgenstunden am Donnerstag sei die Lage aber entspannt, berichten alle Leitstellen übereinstimmend.

Mehrere Unfälle wegen Aquaplaning

Insgesamt sieben Menschen wurden bei Unfällen auf der A7 bei Neumünster verletzt. Ein mit sechs Personen besetzter Wagen geriet laut Berufsfeuerwehr am Mittwochabend in Höhe Neumünster-Mitte in Fahrtrichtung Hamburg ins Schleudern und überschlug sich. Alle Insassen mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden und wurden auf Hamburg, Neumünster und Kiel verteilt. Zwei Stunden später verlor der Fahrer eines zweiten Autos in Höhe Neumünster-Süd die Kontrolle über seinen Wagen. Auch er überschlug sich. Der Rettungsdienst brachte den Mann in ein Krankenhaus nach Hamburg.

Weitere Unfälle auf A7 und A23

Zwischen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt (Kreis Segeberg) auf der A7 kam ein Transporter auf der nassen Fahrbahn durch Aquaplaning ins Schlingern und prallte gegen die Leitplanke. Das Fahrzeug blieb qualmend stehen. Der Fahrer konnte sich selbst befreien und kam mit leichten Verletzungen davon.

Heute früh gab es außerdem weitere zwei Unfälle auf der A23 zwischen Elmshorn und Tornesch. Laut Polizei gerieten dort vier Fahrzeuge auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern.

Einen weiteren Einsatz gab es an der A23-Auffahrt Itzehoe Mitte in Richtung Hamburg: Eine acht Meter lange Bankette wurde unterspült - der Bereich bleibt voraussichtlich bis Freitag gesperrt.

Haus in Bad Schwartau drohte einzustürzen

Einen großen Einsatz gab es am Mittwoch auch in Bad Schwartau (Kreis Ostholstein): Dort flutete der Regen die Baugrube eines Einfamilienhauses und unterspülte die Seitenwände. Kurze Zeit drohte Einsturzgefahr. Den Einsatzkräften gelang es aber das Haus zu sichern. 60 Einsatzkräfte waren vor Ort.

In einer anderen Straße in Bad Schwartau, der Pariner Straße, gab es einen Erdrutsch. Der Regen hatte dafür gesorgt, dass mehrere Meter Gehweg und Teile der Straße zusammenbrachen. Die Straße musste gesperrt werden.

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Ein Familie muss Wasser schippen in einer übergelaufenen Garage.

Starkregen hat erneut viele Keller volllaufen lassen. In Bad Schwartau drohte ein Haus einzustürzen, konnte aber gestützt werden. mehr

Eine vom regen überschwemmte Straße in Scharbeutz © NDR Foto: Julian Marxen

Wegen Gewitter, Sturm und Starkregen mussten die Rettungsdienste in Schleswig-Holstein zu mehr als 450 Einsätzen ausrücken. mehr

Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Foto: Ronald Wittek

Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise und Behinderungen auf den Straßen - die aktuelle Verkehrslage in Schleswig-Holstein. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 01.07.2021 | 12:00 Uhr

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Bundestagswahl: Viele Briefwähler in Hamburg erwartet - NDR.de

Stand: 01.07.2021 07:31 Uhr

Bei der Bundestagswahl deutet sich in Hamburg eine hohe Briefwahlbeteiligung an. Hamburgs Landeswahlleiter rechnet mit einem Anteil von 50 Prozent. Das hat Auswirkungen auf die Kosten der Wahl, die am 26. September stattfindet.

Schon in sieben Wochen liegen die Wahlbenachrichtigungen in den Hausbriefkästen - mit Briefwahlantrag. Davon werde so stark Gebrauch gemacht wie nie zuvor, meint Hamburgs Landeswahlleiter Oliver Rudolf. Zu NDR 90,3 sagte er: "Wie groß der Anstieg wird, ist schwer zu prognostizieren. Wir rechnen aber durchaus mit einem Briefwahlanteil von 50 Prozent." Bei der letzten Bundestagswahl waren es 37 Prozent.

Deutlich mehr Wahlhelfer benötigt

Hamburg braucht deshalb viel mehr Briefwahlbezirke. Das wirkt sich auf die Zahl der Wahlhelferinnen und -helfer aus: Statt bisher 13.000 werden wohl 16.000 benötigt. Ob es genug Freiwillige gibt, weiß man erst in einigen Wochen. In diesem Jahr erhalten sie fünf Euro mehr Geld, 60 Euro für den Vorstand und 35 Euro für Beisitzerinnen und Besitzer. Alle werden durchgeimpft sein.

Corona-Schutzwände für alle Wahllokale

Zum Schutz vor dem Coronavirus hat Rudolf für die knapp 1.280 Wahllokale Schutzwände und mehr Kugelschreiber bestellt. Die Gesamtkosten der Wahl in Hamburg sollen bei rund vier Millionen Euro liegen.

Probleme macht die Suche nach Briefwahlzentren: Alle Gebäude müssen wegen der Pandemie größer sein. Die Sporthalle Hamburg steht wegen Einsturzgefahr nicht zur Verfügung. Die Bezirke Nord und Bergedorf suchen noch. Altona, Eimsbüttel und Mitte mieten dafür ganze Messehallen an.

AUDIO: Höhere Kosten für Bundestagswahl (1 Min)

Weitere Informationen

Kugelschreiber macht ein Kreuz auf einem Stimmzettel © fotolia.com Foto: ma-photo

Die kommende Bundestagswahl findet am 26. September 2021 statt. Hier finden Sie Informationen zu Themen und Menschen aus Hamburg. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 01.07.2021 | 08:00 Uhr

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Wednesday, June 30, 2021

Studie: Stellen verschieben sich: E-Wende kostet und schafft gleich viele Jobs - n-tv NACHRICHTEN

Noch vor wenigen Monaten warnt der VDA, dass durch die E-Wende Zehntausende Jobs in der Autobranche verloren gingen. Eine Studie stellt das infrage: Die Stellen würden sich zwar verschieben, die Zahl aber insgesamt konstant bleiben. Dafür sei aber auch die Politik gefragt.

Bei klassischen Autoherstellern und Zulieferern vor allem für den Verbrennungsmotor werden einer Studie zufolge bis 2030 wegen des Wandels zur E-Mobilität erheblich weniger Arbeitskräfte benötigt. In Summe würden rund 180.000 Arbeitsplätze wegfallen, weil es für Elektrofahrzeuge einen geringeren Aufwand gebe. Im Gegenzug würden aber neue Arbeitsplätze im Mobilitätssektor entstehen, heißt es in einer Untersuchung der Denkfabrik Agora Verkehrswende sowie der Boston Consulting Group (BCG).

Insgesamt könne trotz großer Verschiebungen die Zahl der Arbeitsplätze konstant gehalten werden. Der Wandel zur Elektromobilität koste 220.000 Jobs - schaffe aber auch 205.000 neue Arbeitsplätze, hieß es. Christian Hochfeld, Direktor von Agora Verkehrswende, betonte, die Industrie solle vor allem auf die Elektromobilität setzen.

Am Verbrennungsmotor festzuhalten sei sicherlich kein Weg, der Arbeitskräfte sichere. "Die Elektromobilität ist in dieser Dekade das einzig valide Zukunftsszenario für den Pkw." Es sei unstrittig, dass es im herkömmlichen Antriebsstrang des Verbrenners weniger Arbeitskräfte brauche. "Aber wenn die Politik den Wandel verschleppt, hätte das für die Wirtschaft einen höheren Preis: den Verlust von Marktanteilen und damit auch von Beschäftigung."

Osten könnte zu Gewinnern gehören

Verkehrsminister Andreas Scheuer wirbt dagegen für "Technologieoffenheit". Er will neben batteriebetriebenen Fahrzeugen auch auf Brennstoffzellenautos sowie Fahrzeuge mit synthetischen Kraftstoffen setzen.

Laut Studie werden Arbeitsplätze bei denjenigen Herstellern und Zulieferern stark zulegen, die vom traditionellen Antriebsstrang unabhängig seien - sowie bei Unternehmen in der Energieinfrastruktur und Energieproduktion. Beispiel ist der Aufbau eines flächendeckenden Ladenetzes für Elektro-Autos.

Zu den Gewinnern beim Wandel könnte der Osten gehören, wie Kristian Kuhlmann, Partner bei BCG, erläuterte. Er verwies auf die Ansiedlung etwa von Werken zur Fertigung von Batteriezellen für E-Autos.

Für fast die Hälfte der heute rund 1,7 Mio. Stellen in der Automobilindustrie und angrenzenden Industriezweigen ändere sich das Berufsbild, so die Studie. Demnach besteht bei 500.000 Stellen ein Weiterbildungsbedarf. Hochfeld: "Die Unternehmen brauchen gezielte Unterstützung durch Bund und Länder, um im großen Maßstab Fachkräfte gewinnen, qualifizieren und umschulen zu können."

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Viele Haushalte in Heilbronn sind tief in den roten Zahlen - STIMME.de - Heilbronner Stimme

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Viele Haushalte in Heilbronn sind tief in den roten Zahlen - STIMME.de  Heilbronner Stimme
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Unwetter: Viele Einsätze in SH, Haus in Bad Schwartau abgesichert - NDR.de

Stand: 30.06.2021 19:28 Uhr

Erneut hat ein Unwetter über Schleswig-Holstein für zahlreiche Einsätze gesorgt. Straßen wurden überspült, Keller liefen voll. In Bad Schwartau drohte ein Haus einzustürzen.

Am Mittwochabend gab der Einsatzleiter in Bad Schwartau Entwarnung. Das Haus konnte durch die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW abgesichert werden. Die Bewohner konnten wieder in ihr Haus. Eine Baugrube an dem Gebäude war durch den Starkregen vollgelaufen. Das Wasser hat die Seitenwände weggespült, so dass eine Hausecke freigelegt wurde. 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. In einer anderen Straße in Bad Schwartau gab es einen Erdrutsch. Die Straße musste gesperrt werden.

Starkregen: Straßen unter Wasser

Im weiten Teilen des Landes hatten die Einsatzkräfte viel zu tun. In Lübeck, Neumünster, dem Kreis Plön oder auf Eiderstedt liefen viele Keller voll. Straßen wurden überspült, Gullydeckel wurden hochgedrückt. In Kisdorf im Kreis Segeberg stand ein Pferdestall nach dem Starkregen unter Wasser.

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Ein Auto fährt durch eine tiefe Pfütze.

Im Süden von SH kann es bis Mitternacht laut Deutschem Wetterdienst Starkregen geben. Im Süden von MV ist bis Donnerstagmittag mit Dauerregen zu rechnen. mehr

Eine vom regen überschwemmte Straße in Scharbeutz © NDR Foto: Julian Marxen

Wegen Gewitter, Sturm und Starkregen mussten die Rettungsdienste in Schleswig-Holstein zu mehr als 450 Einsätzen ausrücken. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 30.06.2021 | 20:00 Uhr

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Erneut viele Proteste gegen Rechtsextremismus in Niedersachsen - NDR.de

Stand: 01.02.2024 13:31 Uhr Wegen des Treffens von Rechtsextremisten in Potsdam haben in Niedersachsen Hunderttausende gegen Rechtsextremi...