Der Impulsvortrag von Alexander Liedke, der bei Lidl im Bereich Nachhaltigkeit arbeitet, führte auch im Anschluss der Veranstaltung zu Diskussionen. Lidl steht laut Liedke vor drei großen Herausforderungen, dazu gehört das Tierwohl, der politische Rahmen und die Nachhaltigkeit im Allgemeinen.
Dazu gehören beispielsweise die endwaldungsfreien Lieferketten, die seitens der EU gefordert werden. „Wir haben die Vision, irgendwann nur noch Schweinefleisch aus den Haltungsstufen 3 und 4 im Sortiment zu haben.“ Zeitlich festlegen, können sich Lidl im Moment allerdings noch nicht.
Auch die Aussage, dass Lidl den Anteil an pflanzenbasierten Produkten bis 2030 von derzeit 11 auf 20 Prozent zu steigern, führte zu Diskussionen innerhalb des Saals. Zudem möchte Lidl die derzeitigen Preisunterschiede zwischen Veggieprodukten und Produkten aus tierischer Herkunft anpassen.
„Wir wollen, dass die Verbraucher die Wahl haben zwischen Veggie und tierischem Produkt.“ Lidl bekenne sich aber ganz klar zu deutscher Ware und sieht eine Zukunft in einer gemeinsamen Tierhaltungs- und Herkunftskennzeichnung.
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