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Friday, July 21, 2023

Als am Montag die „Tagesthemen“ im Ersten starteten, wechselten viele Zuschauer zur Konkurrenz - Merkur.de

Am Montag sendete die ARD ihre „Tagesthemen“ früher als üblich und wurde damit in direkter Konkurrenz zum „heute-journal“ im ZDF ausgestrahlt. Ein Blick auf die Quoten zeigt ein eindeutiges Ergebnis.

Berlin – Die ARD und das ZDF setzten am Montagabend (17. Juli) zur Primetime um 20:15 Uhr auf zwei deutsche Filmproduktionen. Das Erste schickte die Komödie „Es ist zu deinem Besten“ mit Heiner Lauterbach (70) in der Hauptrolle ins Rennen, wohingegen sich das ZDF für den Thriller „Der Feind meines Feindes“ mit „Der Bergdoktor“-Schauspieler Hans Sigl (54) entschied. Im Anschluss wurden die Nachrichten der beiden öffentlich-rechtlichen Sender nahezu parallel ausgestrahlt. Die Einschaltquoten zeigen ein interessantes Bild.

ARD versus ZDF: Die „Tagesthemen“ verlieren im Quotenduell haushoch

Am Montag lieferten sich die Filme zur Primetime ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die beste Quote, welches die ARD beim Gesamtpublikum knapp gewann. Die ARD holte sich mit ihrer Filmausstrahlung sogar Platz eins der meistgesehenen Sendungen des Tages.

Anschließend sendete die ARD ausnahmsweise ihre „Tagesthemen“ mit den Moderatoren Ingo Zamperoni (49) und Judith Rakers (47) früher als gewohnt und damit parallel zum „heute-journal“ direkt nach dem Primetime-Film mit Heiner Lauterbach. Mit dem Tagessieger im Vorlauf sollte man meinen, dass die „Tagesthemen“ davon profitieren konnten, doch dem war nicht so.

Laut der DWDL-Zahlenzentrale hängte das „heute-journal“ mit dem Moderations-Duo Christian Sievers (54) und Hanna Zimmermann (35) den ARD-Konkurrenten ab 21:45 Uhr ganz klar ab. 3,75 Millionen Fernsehzuschauer sahen das ZDF-Nachrichtenmagazin, was einem Marktanteil von 17,3 Prozent entspricht. Damit siegte das ZDF bei den Nachrichten haushoch gegen die „Tagesthemen“. Bei der ARD-Nachrichtensendung schalteten 2,13 Millionen Menschen ein. Damit erreichte die Sendung auf ihrem unüblichen Platz lediglich eine Quote von 9,8 Prozent.

Welche Zuschauerzahl holte in Deutschland den Rekord?

Am 13. Juli 2014 schrieb die ARD Fernsehgeschichte: Das Fußball-WM-Finale Deutschland gegen Argentinien (1:0 n. V.) sahen Schätzungen zufolge sage und schreibe 34,65 Millionen Menschen an ihrem eigenen Fernsehgerät. Irre: Personen, die etwa beim Public Viewing oder in Bars das Spiel mitverfolgten, wurden bei dieser Zählung nicht berücksichtigt. Die tatsächliche Zahl dürfte demnach noch einmal erheblich höher ausfallen.

ARD verliert viele Zuschauer bei den Nachrichten am Abend

Schaut man sich die Zuschauerzahlen der Sender am Abend genauer an, ist ein enormer Absturz des Zuschauerinteresses in der ARD sichtbar. Schauten im Ersten noch 3,95 Millionen Menschen den Film „Es ist zu deinem Besten“, stürzten die Zuschauerzahlen bei den „Tagesthemen“ anschließend auf 2,13 Millionen Menschen ab.

Links Ingo Zamperoni und rechts Christian Sievers

Beim ZDF gingen die Quoten nach dem Hans-Sigl-Film von 3,88 Millionen Menschen beim Gesamtpublikum ab 3 Jahren nur minimal runter auf 3,75 Millionen Zuschauer beim „heute-journal“. Das ZDF holt derzeit eine Traumquote nach der anderen. Der „ZDF-Fernsehgarten“ verbuchte erst kürzlich die besten Zuschauerzahlen des Jahres 2023. Verwendete Quellen: dwdl.de

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