Unter Mittelstand verstehe ich ...
... das wirtschaftliche und technologische Rückgrat unseres Landes. Das zeigt auch die Tatsache, dass sich im deutschen Mittelstand sehr viele „Hidden Champions“ finden, die sich zu Weltmarktführern entwickelt haben. Rittal ist genau mit und in diesem Mittelstand groß geworden und hat gerade dadurch nie seine Bodenständigkeit und Innovationskraft verloren. Also alles in allem ein sehr attraktives Marktsegment, das besonderer Aufmerksamkeit bedarf und regional behandelt werden will.
Der Mittelstand hebt sich von Großkonzernen dadurch ab, dass ...
... er zu mehr als 50 Prozent in zweiter oder dritter Generation als Familienunternehmen geführt wird. Dadurch bewahrt er sich die notwendige Unabhängigkeit, um konzentriert eigene und neue Wege mit hoher Geschwindigkeit zu gehen. Mittelständische Unternehmen leisten zudem bei übergreifenden Herausforderungen ihren technologischen Beitrag. Daraus sind im Laufe der Zeit viele starke Bindungen in die Politik und Wissenschaft entstanden, die auch das internationale Geschäft beflügeln.
Um als IT-Spezialist im Mittelstand Erfolg zu haben, bedarf es ...
... hoher Fachkompetenz und Authentizität bei gleichzeitig attraktiven finanziellen Konditionen und modernen Geschäftsmodellen. Der Mittelstand lebt von Kontinuität und Zuverlässigkeit – genau dies wird auch von Geschäftspartnern und Lieferanten erwartet. Darüber hinaus wird auch ein gesunder Blick in Zukunftstechnologien erwartet – dabei spielt die Einordnung des eigenen Portfolios eine wichtige Rolle. Entscheidungen werden nach guter Evaluation von Technik, Preis und After-Sales-Service getroffen. Zu Recht anspruchsvolle Kunden, die im Gegenzug sehr loyal für zukünftiges Geschäft agieren.
Was die IT anbelangt, ist der Mittelstand ...
... äußerst heterogen. Die Bandbreite reicht von „Cutting Edge Technology“ bis hin zu dringend überarbeitungsbedürftiger Infrastruktur. Eigene Rechenzentren, Co-Location und Cloud-basierte IT sind ebenso anzutreffen wie hybride Modelle. Sehr häufig ist der IT-Leiter gleichzeitig auch für den Betrieb und den Ausbau des Rechenzentrums verantwortlich, wobei zusätzlich auch noch CIO-Aufgaben zu erledigen sind.
Die durchschnittliche IT-Grundausstattung im Mittelstand besteht aus ...
... eigenen Unternehmensrechenzentren, eigener Netzwerkinfrastruktur, kombiniert mit einem Systemhaus als Partner für die Anschaffung und den Betrieb der Arbeitsplatzrechner, oft kombiniert mit SAP auf Mainframe-Systemen.
Charakteristisch für IT-Investitionsentscheidungen im Mittelstand ist ...
... sehr häufig der immer stärker wachsende Wunsch nach Datenintegrität und -souveränität bei gleichzeitiger umfassender Vernetzung und Anbindung an Cloud-Systeme – auch an die Systeme der Kunden. Meist geht es darum, die geschäftlichen Abläufe zu vereinfachen, von der Digitalen Transformation zu profitieren und sie mitzugestalten. Immer mehr mittelständische Unternehmen erkennen die Chance und Notwendigkeit, so ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.
Die typischen IT-Probleme des Mittelstands sind ...
... „gewachsene“ Systeme, sowohl bei Soft- und Hardware als auch bei Infrastruktur und Räumlichkeiten.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 10/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Als Lösung für diese Probleme favorisiere ich ...
... einen strukturierten Bedarf – und eine Ist-Analyse, die die favorisierten zukünftigen Geschäftsmodelle berücksichtigt. Mit solider Beratung und verlässlicher Investitionsplanung unterstützen IT-Anbieter den Weg zu einer moderne Rechenzentrumsinfrastruktur, denn solche Investitionsentscheidungen erfordern Zukunftssicherheit und Transparenz. Systeme mit standardisierten Modulen vereinfachen die passgenaue Planung und sorgen für zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten.
Handlungsbedarf auf IT-Seite im Mittelstand sehe ich ...
... vor allem bei der Aufgabe, existierende Rechenzentrumssysteme nachhaltig auf den Stand der Technik zu bringen. Für die Systeme der Zukunft kommt es mehr denn je auf Redundanz, Verfügbarkeit und Energieeffizienz an. Wichtig ist eine fundierte Analyse, welche Rolle das eigene Rechenzentrum, Co-Location und Cloud- bzw. hybride Modelle bei der Infrastruktur spielen sollten.
Michael Nicolai
Alter: 54 Jahre
Familienstand: verheiratet
Größtes Hobby: Familie und BBQ
Karriere
Ausbildung: Diplom-Physiker an der JLU Giessen
Beruflicher Werdegang: CFD-Ingenieur FuE, internationales Produktmanagement, internationales Branchenmanagement, IT-Projektvertrieb
Derzeitige Position: Vertriebsleiter IT bei Rittal Deutschland
Bildquelle: Ritual Deutschland
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