Stand: 11.11.2021 14:36 Uhr
Niedersachsens Jäger haben im vergangenen Berichtsjahr 44.395 Nutrias erlegt - ein Rekord. Auch die Zahl geschossener Waschbären stieg auf 21.368 Tiere. Das zeigt der aktuelle Landesjagdbericht.
Beide Tierarten zählen zu den sogenannten invasiven Arten, also eigentlich nicht hier heimischen Tieren, die sich dennoch ausbreiten und dem biologischen Gleichgewicht schaden können. So werteten das niedersächsische Agrarministerium und die Landesjägerschaft die Zahlen bei der Vorstellung des Landesjagdberichts am Donnerstag auch positiv. Der Jagderfolg bei diesen invasiven Arten zeige, "dass die Jäger in Niedersachsen auch in diesen schwierigen Zeiten Verantwortung übernommen haben", sagte Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) im Hinblick auf Corona-Einschränkungen auch für Jagden.
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Starker Rückgang bei Feldhase und Fasan
Auch beim Schwarzwild meldet der Jagdbericht hohe Zahlen: 61.960 Wildschweine haben die Jäger und Jägerinnen geschossen, der bislang dritthöchste Wert. Das sei gerade vor dem Hintergrund der Prävention in Sachen Afrikanischer Schweinepest wichtig, sagte Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft. Und während es bei Rot- und Damwild eine leichte Zunahme der Zahl erlegter Tiere gab, sanken die Jagstrecken sowohl bei Muffel- und Rehwild als auch beim Marderhund leicht. Beim Feldhasen und Fasan seien die Zahlen der erlegten Tiere sogar um mehr als 50 Prozent eingebrochen - Jagden auf Niederwild habe es wegen Corona kaum gegeben, hieß es am Donnerstag dazu.
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Niedersachsens Jäger erlegen so viele Nutrias wie nie zuvor - NDR.de
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