
Bei dem Kandidaten gibt es zwei Schwächen zu monieren.
„Der wichtigste Import aus Holland seit Rudi Carrell“, witzelte am Wochenende ein Frankfurter Banker. Tatsächlich ist die Deutsche Bank bei der langen Suche nach einem neuen Aufsichtsratschef in den Niederlanden fündig geworden. Alexander Wynaendts, den Ex-Chef des Versicherers Aegon, hatte kaum einer in der Frankfurter Finanzszene auf dem Kandidatenzettel für die Nachfolge von Paul Achleitner. Aber das muss ja nicht schlecht sein.
Wynaendts bringt viele Qualitäten mit, die die Deutsche Bank braucht: Er kennt sich im Investmentbanking aus und im Privatkundengeschäft, er hat viele Jahre lang einen global aufgestellten Finanzkonzern geführt, und er hat Erfahrung als Krisenmanager gesammelt, was ja nie verkehrt ist, wenn es um die Deutsche Bank geht.
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Kommentar: Der neue Aufsichtsratschef der Deutschen Bank hat viele Stärken – und zwei Schwächen - Handelsblatt
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