Stand: 13.07.2021 13:37 Uhr
Immer mehr Corona-Neuinfektionen in Hamburg betreffen Reiserückkehrende. Allein in der vergangenen Woche haben sich mindestens 37 Menschen aus der Stadt im Ausland angesteckt. Die meisten davon in Spanien.
22 Spanien-Urlauberinnen und -Urlauber sind in der vergangenen Woche nach ihrer Rückkehr positiv auf das Coronavirus getestet worden - rund zehn Prozent aller Neuinfektionen. Das Problem: Sie tragen die Infektionen dann in Ihre Haushalte. Bei der besonders ansteckenden Delta-Variante stecken sich Familienmitglieder oder Mitbewohnerinnen und Mitbewohner nämlich fast immer an. Geschätzt waren das Anfang Juli rund 40 Menschen. Insgesamt rund ein Drittel aller Neuinfektionen gingen deshalb auf das Konto der Reiserückkehrenden, schätzt die Hamburger Sozialbehörde. Sie appelliert, nach einer Reise fünf Tage lang möglichst auf Kontakte zu verzichten.
Höchste Inzidenz in Eimsbüttel
Die Pflicht-Quarantäne kann nämlich bei Risiko-Gebieten schon nach einem Tag mit einem negativen Schnelltest verkürzt werden. Der ist in dem Moment aber eben oft noch nicht aussagekräftig. Möglicherweise durch Reiserückkehrende ändert sich jetzt auch das Bild in den Hamburger Bezirken. Die höchste Inzidenz gab es in der vergangenen Woche mit über 17 in Eimsbüttel. In den Monaten zuvor lag der Bezirk eher unter dem Hamburger Durchschnitt.
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Corona in Hamburg: Viele Reisende kehren infiziert zurück - NDR.de
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