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Sunday, May 30, 2021

Viele US-Immobilien sind überbewertet - Süddeutsche Zeitung

Manchmal geht alles so rasend schnell, dass selbst die Makler den Überblick verlieren. So wie jüngst in Sacramento: Das kleine Einfamilienhaus in Kaliforniens Landeshauptstadt war gerade erst in den Immobilienportalen aufgetaucht, es sollte 499 000 Dollar kosten, allein für die nächsten Tage waren 17 Besichtigungstermine anberaumt. Doch noch bevor der erste Interessent die Räume betreten hatte, konnte die Maklerfirma die Akte wieder schließen. Ein Käufer hatte telefonisch zugeschlagen, binnen Stunden die nötigen Unterlagen übermittelt und 520 000 Dollar angewiesen - finanziert komplett aus Eigenkapital und ohne sein neues Zuhause je gesehen zu haben.

In den ganzen USA erzählen Makler derzeit Geschichten wie diese. Interessenten stehen Schlange, Häuser wechseln binnen Tagen die Besitzer - und die Preise gehen durch die Decke: plus 25 Prozent innerhalb eines Jahres in Idahos Hauptstadt Boise, plus 19 Prozent in Stamford bei New York - vielerorts sind die Zuwächse so gewaltig, dass die durchschnittliche monatliche Hypothekenbelastung trotz Niedrigzinsen ständig steigt und Familien kaum noch bezahlbare Angebote finden. Vom "verrücktesten Immobilienmarkt seit 2006" spricht das Wall Street Journal, das Nachrichtenportal Axios vergleicht die Suche nach einem verfügbaren Haus gar mit dem Geburtstagsspielklassiker "Reise nach Jerusalem". "Es ist tatsächlich Wahnsinn", sagt Alison McQueen vom New Yorker Makler Corcoran, der im April allein in Manhattan so viele Vertragsabschlüsse verbuchte wie zuletzt im Juni 2007.

2007? Bei vielen Fachleuten schrillen angesichts dieser Jahreszahl alle Alarmglocken. 2007, das war das Jahr, als der Wahnsinn schon einmal endete. Als der US-Immobilienmarkt Schritt für Schritt kollabierte und erst die Banken und dann die Volkswirtschaften des Westens in die tiefste Krise seit fast 80 Jahren stürzte. Die Frage, die sich deshalb gewissermaßen zwangsläufig stellt, ist: Wiederholt sich die Geschichte gerade? Steht die Weltwirtschaft erneut am Abgrund - ausgerechnet jetzt, da sie sich dem eisernen Griff der Corona-Pandemie langsam entwindet?

Die Hauspreise haben sich von der normalen Inflationsrate entkoppelt

Jim Reid, Volkswirt der Deutschen Bank in London, ist sich noch nicht sicher, ob es sich um die üblichen Marktkapriolen handelt oder ob sich da "am Horizont ein gewaltiges Problem" zusammenbraut. Reid hat die Preisentwicklung einmal über einen sehr langen Zeitraum betrachtet und dabei festgestellt, dass ein Haus noch 1999 genauso viel kostete wie 100 Jahre zuvor, wenn man die Inflationsrate herausrechnet. Erst danach koppelten sich die Preise von der allgemeinen Teuerungsrate ab, zogen binnen kürzester Zeit um 60 Prozent davon, um dann in der Finanzkrise um 35 Prozent einzubrechen. Seit einigen Jahren steigen sie nun wieder - zuletzt so rasant, dass sie jetzt wieder das Vorkrisenniveau von 2007 erreicht haben. Die Ratingagentur Fitch schätzt, dass Häuser in Bundesstaaten wie Idaho und Nevada um rund 30 und Texas immer noch um fast 20 Prozent überbewertet sind.

So viel zu den Parallelen - es gibt aber auch Unterschiede. Das beginnt bei den Ursachen für den Preisboom. In den Nullerjahren waren es vor allem die Banken, die die Nachfrage befeuerten, indem sie Kredite an Kunden vergaben, die sich eigentlich gar kein Haus leisten konnten. Zudem bündelten die Institute die Darlehen zu großen Paketen, stückelten diese wieder und verkauften die Anteile als Wertpapiere an Finanzinvestoren in aller Welt weiter - so lange, bis am Ende niemand mehr wusste, welche Ausfallrisiken wo versteckt sind. Diese Praxis gebe es heute so nicht mehr, sagt Danielle Hale, Chefvolkswirtin des Branchendienstes Realtor.com: "Die Regeln für die Kreditvergabe und die Risikoübernahme sind viel strikter als damals, und die Banken sind bei der Frage, wem sie welches Darlehen gewähren, viel konservativer."

Tatsächlich hat der Preisanstieg diesmal sehr viel handfestere Ursachen. Da sind einmal die Immobilienentwickler, die in der letzten Krise furchtbar Federn lassen mussten und deshalb seit mehr als einem Jahrzehnt deutlich weniger Häuser bauen als angesichts der Bevölkerungsentwicklung eigentlich notwendig wären. Hale schätzt, dass landesweit mindestens 3,8 Millionen Eigenheime fehlen.

Knappes Angebot, hohe Nachfrage

Das Problem wird noch dadurch verstärkt, dass das knappere Angebot auf eine immer weiter steigende Nachfrage trifft. Da ist einmal die Generation der Millennials, die jetzt in ein Alter kommt, da man typischerweise über ein Haus nachdenkt. Hinzu kommen die weiter niedrigen Bauzinsen und - natürlich - Corona: Viele Amerikaner suchen nach einem größeren Domizil, weil sie nach den jüngsten Home-Office-Erfahrungen auch künftig zumindest zeitweise von zu Hause aus arbeiten wollen. Andere erwerben Zweitwohnungen auf dem Land, um sich für die nächste Pandemie eine Fluchtburg zu schaffen. Zugleich verfügen viele Interessenten über mehr Eigenkapital als in der Vergangenheit, weil sie im Zuge der staatlichen Konjunkturprogramme Schecks vom Finanzamt erhalten und deutlich weniger für Urlaub, Restaurants und Unterhaltung ausgegeben haben. Hinzu kommen die Profi-Vermögensverwalter, die nach tauglichen Kapitalanlagen suchen und sich dabei auch in Orte und Stadtviertel vorwagen, in denen von Finanzinvestoren bisher weit und breit nichts zu sehen war. Die Folge: Auch dort, wo ärmere Familien bisher eine Bleibe finden konnten, schießen die Preise in die Höhe, oft sogar überproportional.

Realtor-Ökonomin Hale räumt ein, dass "das gegenwärtige Tempo des Preisanstiegs ganz gewiss nicht nachhaltig" sei, sieht gegenwärtig aber dennoch "keine Gefahr eines Crashs". Auch Deutsche-Bank-Experte Reid warnt vor Weltuntergangs-Szenarien: Da die Kredite diesmal nicht in Form von Wertpapieren durch alle Welt vagabundierten, wäre aus seiner Sicht selbst bei einem Preisverfall "der systemische Schaden weniger groß". Das bedeutet aber nicht, dass alles in bester Ordnung wäre - im Gegenteil. Corcoran-Maklerin McQueen etwa verweist darauf, dass viele Interessenten derzeit mehr für Häuser zahlten, als die Verkäufer eigentlich verlangten. "Diese überzogenen Abschlüsse werden die Referenzwerte für die Preise in einem halben Jahr sein", so McQueen. Oder anders ausgedrückt: Die überzogenen Preise von heute werden die von morgen zusätzlich befeuern. Hinzu kommt das Risiko steigender Leitzinsen.

Und noch ein Problem macht Experten Sorge: Im Zuge der Pandemie haben Millionen Hypothekenkreditnehmer ihre Zins- und Tilgungszahlungen ganz oder teilweise aussetzen dürfen. "Die Stundungsrate ist derzeit doppelt so hoch wie in der letzten Krise", sagt Joan Trice vom "Netzwerk Besicherungsrisiko", einem Zusammenschluss von Immobilienbewertungsexperten. Sollten all diese Menschen nach dem Ende der Corona-Krise ihre Kredite wieder bedienen, sei alles okay, so Trice jüngst im Wall Street Journal. Käme es dagegen in großem Stil zu Zahlungsausfällen, "würde der Markt zusammenbrechen".

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Viele US-Immobilien sind überbewertet - Süddeutsche Zeitung
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Zurück ins Klassenzimmer: Viele Schulen starten in den Regelbetrieb - News4teachers

BERLIN. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt inzwischen deutlich unter 50, nur wenige Regionen liegen noch darüber. Viele Bundesländer kehren zum Regelunterricht mit voller Klassenstärke zurück – allerdings nach eigenen Regeln. Der Bundeselternrat kritisiert das scharf.

In vielen Bundesländern gibt es nun wieder Präsenzunterricht für alle Schüler. Foto: Shutterstock

Die Corona-Zahlen sinken, die Zeit des Distanz- und Wechselunterrichts ist vielerorts vorbei: Immer mehr Bundesländer kehren zum Regelbetrieb in den Schulen zurück. Dazu zählt das bevölkerungsreichste Land Nordrhein-Westfalen, wo die Schulen an diesem Montag flächendeckend wieder mit Präsenzunterricht starten. Voraussetzung ist, dass die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen unter 100 liegt. Dies war am Freitag in allen Kommunen der Fall. Die Masken- und Testpflicht gilt aber weiterhin.

Auch Länder wie Niedersachsen, das Saarland oder Hamburg kehren zu Wochenbeginn weitgehend zum Normalbetrieb mit ganzen Klassen zurück. In Brandenburg gilt das zunächst nur für die Grundschulen. Einzige Ausnahme ist die Stadt Brandenburg/Havel, wo die Zahlen noch zu hoch sind. In einer Woche sollen auch die weiterführenden Schulen folgen. Stufenpläne gibt es auch anderswo. In Mecklenburg-Vorpommern, dem Land mit der bundesweit geringsten Inzidenz, sind die Schülerinnen und Schüler schon am Donnerstag in die Klassen zurückgekehrt.

Berlin dagegen will bis zu den Sommerferien (Beginn 24. Juni) am Wechselunterricht festhalten. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte zuletzt darauf verwiesen, dass in der Hauptstadt die Inzidenz unter Schülern höher sei als im Durchschnitt, das könne man nicht wegdiskutieren. Auch Rheinland-Pfalz lässt sich noch etwas Zeit. Dort stehen nach dem Ende der Pfingstferien in einer Woche noch zwei Wochen Wechselunterricht auf dem Stundenplan, bevor es für alle ins Klassenzimmer zurückgeht.

Auch in Süddeutschland sind noch Pfingstferien. In Bayern ist danach (ab 7.6.) bei stabilen Inzidenzen unter 50 überall Präsenzunterricht ohne Abstand geplant. Vor den Pfingstferien gab es das nur an Grundschulen und Teilen von Förderschulen. In Baden-Württemberg sollen nach den Ferien zumindest Grundschulen sowie die Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren zum Präsenzunterricht zurückkehren, sofern die Inzidenzen zwischen 50 und 100 liegen. Ab dem 11. Juni soll dies auch für alle Schüler von Klasse fünf gelten, die derzeit noch im Wechselunterricht sind.

Der Bundeselternrat kritisierte die unterschiedliche Marschroute der Länder. «Es ist wie seit Ausbruch der Pandemie: Jedes Bundesland macht, was es will», sagte die Vorsitzende Sabrina Wetzel dem «Handelsblatt». «Wir fordern auch bei den Öffnungen eine einheitliche Linie.» Für Eltern seien die unterschiedlichen Regelungen nicht nachvollziehbar. Und: «Es ist auch ungerecht den Kindern gegenüber.» (dpa)

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 – War es das mit der Corona-Krise?

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Biomutant: Der erste Patch steht an, Entwickler versprechen viele Fixes - GameStar

Biomutant kommt nicht bei allen gut an. Das Action-Rollenspiel hat zwar viele Spieler mit seiner Open World für sich gewonnen - aber fast genau so viele sind nach dem Release schwer enttäuscht von belangloser Story und zu wenig Herausforderung. Die Kritik von Testern und Community ist offenbar laut und deutlich bei den Entwicklern angekommen, die viele Verbesserungen in Aussicht stellen. Der erste Patch ist schon in der Mache.

Damit ihr auch vor dem angekündigten Update bestens gerüstet für den Start in Biomutant seid, lernt am besten aus unseren Erfahrungen:

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Die Entwickler planen einen Rundumschlag

Wann erscheint der erste Patch? Auf Twitter teilte der offizielle Biomutant-Account mit, dass das erste Update derzeit entwickelt wird. Es soll voraussichtlich erst für PC und danach auch für Konsolen erscheinen. Ein genaues Releasedatum wurde noch nicht genannt, es soll aber »hoffentlich bald« soweit sein:

Link zum Twitter-Inhalt

Was steckt im ersten Patch? Noch gibt's keine Patch Notes, im Tweet heißt es lediglich: »Enthalten sind Bug-Fixes und Änderungen, die auf Community-Feedback basieren«. Über die langfristigen Pläne verraten die Entwickler aber schon mehr.

Was wollen die Entwickler verbessern? An allen Seiten soll noch an Biomutant geschraubt werden, ein weiterer Tweet stellt Änderungen in folgenden Bereichen in Aussicht:

  • Dialogtempo
  • Erzähler
  • Schwierigkeits-Einstellungen
  • Videoeinstellungen, etwa FOV und Bewegungsunschärfe
  • Sound
  • Loot
  • Gegner
  • Kämpfe

Damit werden viele unserer eigenen Kritikpunkte genannt, zum Beispiel fiel uns im Test der Erzähler negativ auf. Er übersetzt sämtliche Gespräche und hat auch sonst sehr, sehr viel zu sagen. Auch wenn man ihn in den Einstellungen etwas abbremsen kann, meldet er sich trotzdem noch andauernd zu Wort. Wahrscheinlich wird es zukünftig mehr Möglichkeiten geben, ihn öfter mal zum Schweigen zu bringen.

Biomutant Test: Tolle Ideen - und so enttäuschend   659     57

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Auch am geringen Schwierigkeitsgrad stören sich viele Spieler. So ist in den gemischten Steam-Reviews ist zu lesen, dass Biomutant sich für viele eher wie ein Kinderspiel anfühlt. Wie genau das Action-Rollenspiel herausfordernder und die Kämpfe spannender werden sollen, ist noch nicht klar, aber immerhin stellen die Entwickler Verbesserungen in Aussicht.

In den Twitter-Kommentaren wird die Ankündigung überwiegend positiv aufgenommen: Viele User schlagen ganz konkrete Anpassungen vor, mit denen ihnen Biomutant besser gefallen würde, etwa Bug-Fixes oder dass sich Gegner nicht mehr sofort heilen, sobald man den Kampfradius kurz verlässt.

Natürlich können längst nicht alle Probleme schon im ersten Update behoben werden, Experiment 101 muss Prioritäten setzen, an welchen Fronten sie zuerst aufräumen wollen. Bleibt zu hoffen, dass Biomutant genauso anpassungsfähig ist wie seine knuffigen Protagonisten. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

Welche Änderungen erhofft ihr euch vom ersten Patch für Biomutant? Gibt es einen Bereich, in dem ihr dringend Verbesserungen sehen wollt oder seid ihr insgesamt schon jetzt zufrieden? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

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Sportmediziner Bloch über Corona-Infektionen in der Bundesliga: "Relativ viele Fälle" - SPORT1

Laut Sportmediziner Wilhelm Bloch (62) sei die Anzahl der mit Corona infizierten Fußball-Bundesligaprofis in der vergangenen Saison ziemlich hoch gewesen. "Meine erste Reaktion war, dass es relativ viele Fälle sind", sagte der an der Sporthochschule Köln tätige Professor dem Deutschlandfunk.

Bloch weiter: "Abgeglichen mit dem, was wir an Fußballern in der ersten Bundesliga haben, ist das doch schon ein relativ hoher Prozentsatz von Spielern, die sich infiziert haben. Das muss man einfach sagen." 

Laut DLF-Recherchen haben sich 69 Kicker in der abgelaufenen Saison mit dem Coronavirus infiziert. Das seien rund 13 Prozent aller Bundesliga-Spieler und damit etwas mehr als in der vergleichbaren Gesamtbevölkerungsgruppe, so der Deutschlandfunk.

Allerdings müsse man berücksichtigen, dass eine sogenannte Bubble, in der die Spieler keinen Kontakt zur Außenwelt gehabt hätten, nicht umsetzbar gewesen sei. Deshalb ließen sich solche Infektionen kaum vermeiden, betonte Bloch. Die meisten Infektionen verliefen zudem harmlos.

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Saturday, May 29, 2021

Keine Genehmigung: Viele Absagen und Verschiebungen im Juni – auch Moritzburg fällt aus - tri2b

von tri2b.com | 29.05.2021 um 22:07

Der Juni wird in Deutschland wohl nur eine Handvoll Triathlon-Veranstaltungen zu bieten haben. Viele Veranstalter hatten aufgrund der unklaren Corona-Situation bereits frühzeitig verschoben oder abgesagt. Nun wird dieser Tage vielen Veranstaltern, die auf die Durchführung gehofft und entsprechende Hygienekonzepte erstellt hatten, die Genehmigung versagt.

So hatte der Moritzburger Triathlonverein lange auf die Durchführung seiner Traditionsveranstaltung gehofft und alles für ein sicheres Rennen vorbereitet. Nun fällt der Schloss-Triathlon-Moritzburg (geplant für den 12. und 13. Juni 2021) aber trotzdem aus.

Trotz intensivem Austausch mit dem Gesundheitsamt, einem durchdachten Hygienekonzept und sinkender Wocheninzidenz erhielt der ausrichtende Verein keine Genehmigung zur Durchführung der 20. Jubiläumsveranstaltung. Chef-Organisator Reiner Mehlhorn ist sehr unglücklich über den diesjährigen Verlauf: „Es ist schwer die richtigen Worte zu finden, denn wir haben fest daran geglaubt. Bis zur letzten Minute haben wir mit voller Kraft daran gearbeitet, dass die Triathlon Veranstaltung unter Corona Bedingungen stattfinden kann. Auch im Interesse aller Teilnehmer mussten wir nun jedoch Klarheit schaffen und Planungssicherheit bieten.“ Der nächste Schloss-Triathlon-Moritzburg soll nun am 12. und 12. Juni 2022 stattfinden.

Ähnlich erging es auch dem Würzburg Triathlon, in dessen Rahmen parallel auch der erste Frankenman Langdistanz-Triathlon geplant war. Den Veranstalter erhielt keine Genehmigung, was in den sozialen Medien für viel Kritik sorgte.

>>Die Triathlon-Termine im Juni 2021 …

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Zurück ins Klassenzimmer: Viele Schulen starten in den Regelbetrieb - STERN.de

Zurück ins Klassenzimmer Viele Schulen starten in den Regelbetrieb

Coronavirus - Schulen bereiten Präsenzunterricht vor

Eine Maske liegt auf einem Rucksack eines Schülers in einem Klassenraum einer Grundschule. Immer mehr Bundesländer kehren zum Regelbetrieb in den Schulen zurück. (zu dpa: Viele Schulen starten in den Regelbetrieb) Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

© dpa-infocom GmbH

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt inzwischen deutlich unter 50, nur wenige Regionen liegen noch darüber. Viele Bundesländer kehren zum Regelunterricht mit voller Klassenstärke zurück.

Die Corona-Zahlen sinken, die Zeit des Distanz- und Wechselunterrichts ist vielerorts vorbei: Immer mehr Bundesländer kehren zum Regelbetrieb in den Schulen zurück.

Dazu zählt das bevölkerungsreichste Land Nordrhein-Westfalen, wo die Schulen an diesem Montag flächendeckend wieder mit Präsenzunterricht starten. Voraussetzung ist, dass die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen unter 100 liegt. Dies war am Freitag in allen Kommunen der Fall. Die Masken- und Testpflicht gilt aber weiterhin.

Auch Länder wie Niedersachsen, das Saarland oder Hamburg kehren zu Wochenbeginn weitgehend zum Normalbetrieb mit ganzen Klassen zurück. In Brandenburg gilt das zunächst nur für die Grundschulen. Einzige Ausnahme ist die Stadt Brandenburg/Havel, wo die Zahlen noch zu hoch sind. In einer Woche sollen auch die weiterführenden Schulen folgen. Stufenpläne gibt es auch anderswo. In Mecklenburg-Vorpommern, dem Land mit der bundesweit geringsten Inzidenz, sind die Schülerinnen und Schüler schon am Donnerstag in die Klassen zurückgekehrt.

Berlin dagegen will bis zu den Sommerferien (Beginn 24. Juni) am Wechselunterricht festhalten. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte zuletzt darauf verwiesen, dass in der Hauptstadt die Inzidenz unter Schülern höher sei als im Durchschnitt, das könne man nicht wegdiskutieren. Auch Rheinland-Pfalz lässt sich noch etwas Zeit. Dort stehen nach dem Ende der Pfingstferien in einer Woche noch zwei Wochen Wechselunterricht auf dem Stundenplan, bevor es für alle ins Klassenzimmer zurückgeht.

Auch in Süddeutschland sind noch Pfingstferien. In Bayern ist danach (ab 7.6.) bei stabilen Inzidenzen unter 50 überall Präsenzunterricht ohne Abstand geplant. Vor den Pfingstferien gab es das nur an Grundschulen und Teilen von Förderschulen. In Baden-Württemberg sollen nach den Ferien zumindest Grundschulen sowie die Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren zum Präsenzunterricht zurückkehren, sofern die Inzidenzen zwischen 50 und 100 liegen. Ab dem 11. Juni soll dies auch für alle Schüler von Klasse fünf gelten, die derzeit noch im Wechselunterricht sind.

Der Bundeselternrat kritisierte die unterschiedliche Marschroute der Länder. «Es ist wie seit Ausbruch der Pandemie: Jedes Bundesland macht, was es will», sagte die Vorsitzende Sabrina Wetzel dem «Handelsblatt». «Wir fordern auch bei den Öffnungen eine einheitliche Linie.» Für Eltern seien die unterschiedlichen Regelungen nicht nachvollziehbar. Und: «Es ist auch ungerecht den Kindern gegenüber.»

dpa

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Viele Heime und Dienste in der Pflege ohne Auszubildende - Heilbronner Stimme

Berlin (dpa)  Mehr Pflegerinnen und Pfleger will die Bundesregierung gewinnen - dazu sollen mehr junge Leute für den Beruf ausgebildet werden. Doch in vielen Einrichtungen sucht man Azubis vergebens.

Ausbildung in der Altenpflege
Altenpflegeschule in Schwerin. Laut Bundesregierung waren Ende 2019 in den Pflegeheimen 57.210 Auszubildende und Umschülerinnen und Umschüler beschäftigt. In den Pflegediensten waren es 14.598.

Trotz Personalnot in der Altenpflege bilden viele Pflegeheime und ambulante Pflegedienste nicht aus.

So beschäftigten nach den jüngsten Zahlen 9614 Pflegeheime und 5178 Pflegedienste Ende 2019 Auszubildende oder Umschüler, wie die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag zeigt, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

Nach Berechnung der Linken-Pflegeexpertin Pia Zimmermann, die die Anfrage gestellt hatte, bildeten somit von den ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten nur 35,3 Prozent aus. Im Bereich der Pflegeheime sind es demnach rund 62 Prozent.

Laut Bundesregierung waren nach den jüngsten Zahlen Ende 2019 in den Pflegeheimen 57.210 Auszubildende und Umschülerinnen und Umschüler beschäftigt. In den Pflegediensten waren es 14.598.

Zimmermann sagte der dpa: «Noch immer bilden zu wenig Einrichtungen aus, obwohl jetzt alle Heimbewohner*innen Ausbildungsumlage zahlen und diese steigt.»

Die damalige Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatten die Steigerung der Ausbildungszahlen Anfang 2019 angekündigt. Im Kampf gegen die Personalnot in der Pflege solle die Zahl der Azubis und ausbildenden Einrichtungen bis 2023 im Bundesschnitt um zehn Prozent zulegen, hieß es damals. Das wurde zu einem Kernziel der so genannten Konzertierten Aktion Pflege der Regierung. Helfen sollte unter anderem eine Öffentlichkeitskampagne für den Pflegeberuf.

Laut einem Zwischenbericht zur Konzertierten Aktion Pflege vom vergangenen Jahr zeigten sich dann negative Auswirkungen der Pandemie. «Während durch die Corona-Pandemie einerseits eine hohe Aufmerksamkeit für die Pflege ausgelöst wurde, hat diese andererseits die Möglichkeiten der Pflegeeinrichtungen zur aktiven Werbung von Auszubildenden in 2020 stark reduziert», hieß es in dem Papier.

Erste Rückmeldungen aus den Ländern waren demnach uneinheitlich. Bayern und Sachsen-Anhalt hätten eine deutliche Steigerung der Ausbildungszahlen gegenüber dem Vorjahr bestätigt - um rund 10 Prozent beziehungsweise 11,6 Prozent. Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gingen von einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr aus. In Berlin, Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen zeichnete sich eine rückläufige Entwicklung ab.

Anfang 2020 startete auch eine neue Pflegeausbildung. Die vorher getrennt geregelten Pflegeausbildungen wurden zu einer gemeinsamen Ausbildung für Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege zusammengelegt.

Derzeit ringt die Koalition über bundesweite Regelungen für eine bessere Bezahlung der Beschäftigten in der Altenpflege.

© dpa-infocom, dpa:210529-99-788586/2

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Erneut viele Proteste gegen Rechtsextremismus in Niedersachsen - NDR.de

Stand: 01.02.2024 13:31 Uhr Wegen des Treffens von Rechtsextremisten in Potsdam haben in Niedersachsen Hunderttausende gegen Rechtsextremi...