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Tuesday, November 2, 2021

Viele Ehrungen beim Parlamentarischen Abend in Eppertshausen - op-online.de

Viele ausgeschiedene und langjährige Gemeindevertreter haben Gemeindevertretungsvorsitzender Ewald Gillner (links) und Bürgermeister Carsten Helfmann (rechts) geehrt. Einen Ehrentitel haben (von links) Hans-Joachim Larem, Elisabeth Müller und Stephan Euler erhalten.

© Herd

Um seine ausgeschiedenen sowie langjährige Mitglieder des Gemeindevorstands und der Gemeindevertretung zu ehren, hat die Gemeinde Eppertshausen am Wochenende wieder ihren traditionellen Parlamentarischen Abend durchgeführt.

Eppertshausen – Mit beachtlichen zehn Wahlperioden wurde Herbert Weber zum Ehrengemeindevertreter ernannt. Auch wenn er zwölf Jahre als Bürgermeister und fast elf Jahre als Beigeordneter tätig war, war er zuletzt und auch die längste Zeit über (23 Jahre) Gemeindevertreter und erhält den Ehrentitel daher in dieser Funktion. Außerdem wurden Maria Euler (sechs Wahlperioden) zur Ehrengemeindevertreterin, Elisabeth Müller (sechs Wahlperioden) zur Ehrenbeigeordneten, Hans-Joachim Larem (sieben Wahlperioden) zum Ehrengemeindevertreter sowie Stephan Euler (acht Wahlperioden) zum Ehrenbeigeordneten ernannt. Euler ist bereits 1989 aus der Gemeindevertretung ausgeschieden, wollte damals allerdings nicht geehrt werden. Bürgermeister Carsten Helfmann hatte sich nun, zwölf Jahre später, dazu entschieden, ihm doch den Ehrentitel zu verleihen.

Neben den ausgeschiedenen Mitgliedern wurden auch zahlreiche aktive Gemeindevertreter für ihre lange Dienstzeit geehrt. Insgesamt zehn Jahre sind Thomas Fassinger, Christine Filipp, Judith Quadflieg, Kai Schmidt und Andrea Gruber Teil der Gemeindevertretung. Weiterhin geehrt wurden Jochen Freibert für 15 Jahre sowie Michael Kramer, Hans-Dieter Lehnen, Charles Ross of Biggar und Reimund Viertl für 20 Jahre. Erster Beigeordneter Stephan Brockmann ist seit 25 Jahren mit dabei. Für 30 Jahre wurden Ewald Gillner, Vorsitzender der Gemeindevertretung, und Manfred Hechler geehrt, für 35 Jahre Rita Filipp. Ganze 40 Jahre gehören Günter Schmitt und Monika Reinecke der Gemeindevertretung an. (Lars Herd)

Für ihren langen Dienst für die Gemeinde haben sie beim Parlamentarischen Abend am Wochenende 16 Gemeindevertreter geehrt, die zwischen zehn und 40 Jahren ehrenamtlich aktiv sind.

© Herd

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9. November: Viele denken an den Mauerfall, wenige an die Pogromnacht - Tagesspiegel

Die Erinnerung verblasst: Beim historischen Datum 9. November kommt meist der Jubel von 1989 in den Sinn, nicht die Nazi-Gräuel. Und manche verwechseln das Datum.

Schwarz-rot-goldener Jubel: So sah die Nacht des Mauerfalls am 9. November 1989 am Brandenburger Tor aus.Foto: picture alliance / dpa

Der 9. November steht für viele Deutsche vor allem für den Mauerfall. In einer Forsa-Umfrage nannten 31 Prozent von 1003 Teilnehmern auf die Frage nach dem Datum spontan die DDR-Grenzöffnung 1989.

An die NS-Pogromnacht vom 9. November 1938 denken hingegen nur 13 Prozent der Befragten. Die Ausrufung der Republik am 9. November 1918 erwähnten drei Prozent. Die Hälfte der Befragten verband spontan nichts mit dem 9. November.

Die Zahlen veröffentlichte die Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur am Dienstag. Sie hatte die Umfrage in Auftrag gegeben, bei der ohne Vorgaben gefragt wurde, was sich mit 9. November verbinde.

Stiftungsdirektorin Anna Kaminsky äußerte sich besorgt, dass vor allem viele junge Menschen die geschichtlichen Daten 1938 und 1918 nicht zuordnen konnten. Nötig sei, „im Geschichtsunterricht wenigstens zu den Wegmarken der Diktatur und Demokratie und Deutschland ein solides Grundwissen zu vermitteln“, erklärte sie.

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Sechs Prozent der Befragten brachten den 9. November fälschlich in Verbindung mit den Terroranschlägen in den USA 2001. Die Verwechslung des 9.11. mit dem 11. September liegt nahe, wenn man sich die amerikanische Chiffre für den Tag des Anschläge vor Augen führt, die zuerst den Monat nennt: 9/11. (Tsp, dpa)

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Verfahren für Laschet-Nachfolge: Wie viel Basis verträgt die CDU? - tagesschau.de

Analyse

Stand: 02.11.2021 19:56 Uhr

Bei der Mitgliederbefragung der CDU geht es mehr als nur um die Nachfolge Laschets. Die CDU ringt auch um eine grundsätzliche Frage: Wieviel Basisdemokratie möchte die Partei künftig zulassen?

Von Kristin Schwietzer, ARD-Hauptstadtstudio

Nur einmalig sollen die Mitglieder entscheiden dürfen, wer der neue Parteichef werden soll, betonte Armin Laschet heute in der Pressekonferenz. Es geht um seine Nachfolge und um ein Grundverständnis in der CDU. Wie viel Basisdemokratie verträgt die Partei? Diese Frage schwingt ab sofort mit.

Kristin Marie Schwietzer
Kristin Marie Schwietzer ARD-Hauptstadtstudio

Für die einen ist es ein Segen. Das war auf der Kreisvorsitzendenkonferenz am Sonnabend deutlich zu spüren. Zu lange haben sie in den Kreisverbänden das Gefühl, anders zu ticken als der Bundesvorstand in Berlin. Die vergangenen Personalentscheidungen hätten viele an der Basis anders getroffen, zuletzt bei der Frage nach der Kanzlerkandidatur.

Das Ergebnis in einer Nachtsitzung im April haben Teile der Basis mit Bauchschmerzen zur Kenntnis genommen. Sie fühlen sich heute bestätigt. Doch da sind auch die, die Sorge haben, dass eine Mitgliederbefragung die Büchse der Pandora öffnet und dass es dem neuen Vorsitzenden nicht gelingt, das Übel wieder einzufangen: die Sorge, dass die Legitimation der Gremien beschädigt wird, dass die Basis auch künftig mehr aufbegehrt, dass der CDU auch künftig lange Verfahrens- und Personaldebatten bevorstehen.

Eine Folge des Streits

Ähnlich wie es die SPD nach der vergangenen Bundestagswahl erlebt hat. Doch was für Sozialdemokraten zum Selbstverständnis dazu gehört, sich auch mal über eine Sache richtig streiten zu können, bringt die CDU aus dem Tritt, auch weil der Wähler das der Union nicht verzeiht. Das Wahlergebnis ist auch eine Folge des Schwesterstreits in der Union.

Der frisch gewählte Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, hat das heute kurz auf den Punkt gebracht. "Mein Anliegen ist, dass wir schnell zu Entscheidungen kommen, damit schnell Klarheit da ist. Die CDU ist nicht für Selbstbeschäftigung gegründet worden, sondern dafür, sich um die Anliegen der Menschen zu kümmern."

Wüst muss im Mai eine Wahl gewinnen, Streit ist dabei kein guter Begleiter. Der Wähler erwartet von der CDU Geschlossenheit. Deshalb wurde heute auch lange über den Zeitpunkt diskutiert. Den Wahlkämpfern aus Schleswig-Holstein, dem Saarland, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sitzt die Zeit im Nacken. Ihnen wäre ein Parteitag im Dezember lieber gewesen. Im Bundesvorstand wurde darüber diskutiert.

Ergebnis offen

Das Verfahren brauche aber Zeit, so die Argumente aus dem Adenauer-Haus. Es wird die CDU nun wieder ein paar Wochen beschäftigen: Ergebnis und Folgen offen. Während sich die Ampel zusammenrauft, gibt sich die CDU einmal mehr einer langen Personaldebatte hin. Die Verständigung auf das Verfahren, das sogar eine mögliche Stichwahl mit einplant, zeigt auch, dass es in der bisherigen Parteispitze wenig Hoffnung gibt, dass sich die möglichen Kandidaten im Vorfeld auf eine Teamlösung einigen.

Kommt es dazu noch zu einer Stichwahl, wird jedem schnell klar, dass sich hier künftig vielleicht zwei Lager gegenüberstehen. Der neue Vorsitzende bekäme also gleich am Anfang einiges zu tun. Er muss alle Positionen einbinden, die CDU in der Mitte halten und trotzdem das Profil schärfen. Denn sie alle eint eine Sorge, nicht mehr Volkspartei zu sein.

Dazu gehört, den Wirtschaftsflügel genau so einzubinden wie den Arbeitnehmerflügel und die Ostverbände nicht sich selbst zu überlassen. In Ostdeutschland werden keine Bundestagswahlen gewonnen, verloren aber allemal. Auch eine Erkenntnis des schlechten Wahlergebnisses der Union im September.

Mike Mohring hat das im Bundesvorstand heute nochmal klar gemacht. Er sagt: "Wenn die CDU Volkspartei bleiben soll, darf sie den Osten nicht verlieren. Jedes Team, das für die Zukunft der CDU stehen kann, muss eine Antwort darauf geben, wie die Verbände im Osten, die in einer existenziellen Krise stehen, stärker und besser unterstützt werden können." Im Bundesvorstand gab es dafür Applaus. Nur eine Aufgabe von vielen, die der künftige Parteichef lösen muss.

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KOMMENTARE

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Silverfuxx 02.11.2021 • 21:28 Uhr

Wüst: Mein Anliegen ist, dass

Wüst: Mein Anliegen ist, dass wir schnell zu Entscheidungen kommen, damit schnell Klarheit da ist. Die CDU ist nicht für Selbstbeschäftigung gegründet worden, sondern dafür, sich um die Anliegen der Menschen zu kümmern." `Nicht diskutieren, gehorchen.´ Das ist so widerlich deutsch, kein Wunder, dass diese Partei so lange `Volkspartei´ gewesen ist. Zum Glück haben sich die Zeiten geändert. Hoffentlich bekommt die Union das nicht mit.

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Viele Neuinfektionen: Ab Donnerstag gilt 3G in Wilhelmshaven - NDR.de

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Viele Neuinfektionen: Ab Donnerstag gilt 3G in Wilhelmshaven  NDR.de
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Anschlag in Kabul: 15 Tote und doppelt so viele Verletzte - Tagesspiegel

Die islamistischen Taliban schaffen es nicht, für Sicherheit zu sorgen. Wieder sei der IS für den Anschlag auf das größte Militärkrankenhaus verantwortlich.

Afghanische Frau und Kinder im Militärkrankenhaus in Kabul während des Anschlags.Foto: REUTERS

Bei einem Angriff auf das größte Militärkrankenhaus Afghanistans sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Nach Angaben der Taliban starben zwölf Menschen, darunter fünf Kämpfer der Terrormiliz Islamischen Staat (IS). Zudem seien fünf Menschen verletzt worden. Der lokale TV-Sender Ariana News sprach unter Berufung auf Augenzeugen von mindestens 15 Todesopfern und 34 Verletzten.

Taliban-Sprecher bestätigten mindestens zwei Explosionen, eine davon am Tor zum Krankenhaus. Die von den Taliban kontrollierte staatliche Nachrichtenagentur Bachtar berichtete, dass nach der ersten Explosion mehrere Kämpfer des IS in das Krankenhaus vorgedrungen seien und sich dort Gefechte mit Sicherheitskräften geliefert hätten.

Die Angreifer hätten auf jeden geschossen, den sie sahen, sagte eine Krankenschwester dem gut vernetzten Journalisten Bilal Sarwari. Ein Arzt im Militärkrankenhaus bat auf Facebook, man solle ihn nicht mehr anrufen - er müsse sich doch verstecken. Pro-Taliban-Nutzer auf Twitter schrieben, bei dem Angriff sei auch ein hochrangiger Taliban-Kommandeur ums Leben gekommen. Am frühen Abend teilte das Verteidigungsministerium mit, eine Gruppe von Selbstmordattentätern sei eliminiert worden. Einzelne Taliban-Offizielle sprachen davon, dass mindestens ein Attentäter festgenommen worden sei.

Bisher bekannte sich niemand zu dem Vorfall. 2017 wurde das Militärkrankenhaus bereits einmal von Kämpfern des IS angegriffen. Damals befand es sich unter Kontrolle der Regierung von Präsident Aschraf Ghani, im Krankenhaus befanden sich Hunderte afghanische Sicherheitskräfte zur Behandlung. Bei dem sieben Stunden dauernden Angriff kamen Dutzende Menschen, darunter Personal des Krankenhauses, ums Leben. Danach wurden die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Spital massiv verstärkt.

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Es war zunächst unklar, wer aktuell in dem Krankenhaus behandelt wird. Mitte August haben die Taliban die Macht in Afghanistan militärisch übernommen. Polizei und Armee zerfielen, nur wenige Polizisten und Soldaten sind aus Angst vor Racheakten der Taliban zu ihren Posten zurückgekehrt.

Allerdings, so heißt es von ehemaligen Militärs, seien viele Militärärzte an ihren Arbeitsplatz im Krankenhaus zurückgekehrt. Die Taliban behelligten sie nicht. Kürzlich war auch der Vizechef des Krankenhauses, ebenso ein Angehöriger der Armee unter Ex-Präsident Aschraf Ghani, in Uniform zusammen mit dem neuen Taliban-Verteidigungsminister im Militärkrankenhaus aufgetreten.

Zuletzt schienen sich die Angriffe des IS in Afghanistan zu mehren. In den vergangenen Wochen reklamierte die Terrormiliz zwei Angriffe auf Moscheen mit Dutzenden Toten sowie zahlreiche kleinere Anschläge vor allem in der Provinz Nangarhar im Osten des Landes für sich. Die Taliban haben den IS seit dessen Auftauchen in Afghanistan Anfang 2015 trotz ideologischer Nähe bekämpft. (dpa)

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Unterfranken: Viele Impfzentren müssen nicht reaktiviert werden - BR24

Nach dem Plänen des geschäftsführenden Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) sollen regionale Impfzentren bundesweit wieder aktiviert werden. In Unterfranken wurden mehrere erst gar nicht geschlossen. So waren die in den Landkreisen Aschaffenburg, Bad Kissingen, Haßberge, Kitzingen, Main-Spessart, Miltenberg, Rhön-Grabfeld und Schweinfurt durchgehend in Betrieb.

Impfzentren am Untermain warten auf Entscheidung vom Freistaat

Am Untermain müssen die Impfzentren nicht neu aufgebaut werden, denn der Betrieb in Miltenberg und Hösbach ist die ganze Zeit weitergelaufen. Wegen der geänderten bayerischen Impfstrategie wurden die Kapazitäten aber stark gekürzt. In Miltenberg sind statt bis zu 1.200 Impfungen pro Tag beispielsweise nur noch knapp 100 möglich. In Hösbach hat das Impfzentrum sogar nur von Donnerstag bis Samstag geöffnet. Auf den Appell von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Impfzentren wieder zu aktivieren würde man sowohl in Miltenberg als auch in Hösbach erstmal nicht reagieren und abwarten wie der Freistaat damit umgeht. Es läuft also erstmal alles so weiter, wie bisher.

Laut Miltenbergs Landrat Jens Marco Scherf sei das Impfzentrum in Miltenberg täglich komplett ausgelastet. Sehr viele Menschen würden das Angebot nutzen. Vor allem weil es bei den Hausärzten nach wie vor zu Engpässen kommt. In Hösbach sieht es ähnlich aus. Das Angebot werde gut genutzt, so das Landratsamt Aschaffenburg. Der Fokus des Impfzentrums liegt dabei auf den Erst- und Zweitimpfungen. Und geimpft werden vorrangig Menschen, die in Stadt und Landkreis Aschaffenburg leben und arbeiten.

Schweinfurter Impfzentrum verlängert Öffnungszeiten

Wegen der angespannten Corona-Lage ist das Impfzentrum auf dem Schweinfurter Volksfestplatz ab Mittwoch außer am Wochenende und an Feiertagen täglich geöffnet. Der Kapazitätserhöhung hat das Ministerium für Gesundheit und Pflege jetzt zugestimmt. Erste Ansprechpartner für die Corona-Schutzimpfung sollen weiterhin die Haus- und Betriebsärzte bleiben. Die Stadt und das Landratsamt Schweinfurt hatten aufgrund der erneut angespannten Situation beim zuständigen Ministerium eine Erhöhung der Impfkapazitäten beantragt. Die Impfangebote in Schweinfurt waren nach Angaben der Stadt zuletzt stark ausgelastet, die Nachfrage so hoch, dass sich lange Warteschlangen vor dem Impfzentrum und der Stadtgalerie bildeten.

Auch der „Impfladen“ in der Stadtgalerie bleibt weiter geöffnet und wird um den Öffnungstag Mittwoch erweitert. Damit bestehen ab Mittwoch zwei parallele stationäre Impfangebote, die beide wie folgt geöffnet sind: Impfzentrum sowie „Impfladen“ haben nun von Montag bis Freitag, jeweils von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Dennoch bitten Stadt und Landratsamt Schweinfurt alle Impfwilligen, sich direkt bei Ihrem Hausarzt um eine Impfung zu bemühen.

Betrieb im Impfzentrum in Kitzingen läuft weiter

In Kitzingen besteht das Impfzentrum auf dem ehemaligen Kasernengelände weiterhin. Aktuell als Impf- und Testzentrum. Zweimal wöchentlich wird derzeit geimpft. Wie es dort nun weitergeht, will das Landratsamt entscheiden, sobald die Vorgaben aus dem Ministerium da sind.

MSP-Impfzentrum nun in Marktheidenfeld

Im Landkreis Main-Spessart ist das Impfzentrum kürzlich umgezogen: von der Lohrer Spessarttorhalle ans Klinikum Marktheidenfeld. Dort seien täglich bis zu 160 Impfungen problemlos möglich, heißt es aus dem Landratsamt. Sofern erforderlich könnte die Kapazität auf etwa 500 Impfungen am Tag aufgestockt werden.

Impfzentrum des Landkreises Haßberge ebenfalls aktiv

Der Landkreis Haßberge lässt sein Impfzentrum in Königsberg weiter in Betrieb. Seit dem 1. Oktober ist es an dem neuen Standort. Davor gab es in Hofheim und Zeil zwei Impfzentren für den Landkreis Haßberge. Das Impfzentrum in Königsberg ist von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 16.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Dort ist Impfen ohne Termin und Registrierung möglich. Wer aber Wartezeiten umgehen möchte, sollte vorher telefonisch oder online einen Termin vereinbaren.

Impfungen im Impfzentrum Bad Kissingen gehen weiter

Im Impfzentrum in Bad Kissingen wurden die Öffnungszeiten der steigenden Nachfrage angepasst. Aktuell ist das Impfzentrum freitags von 12.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Was die Erweiterung der Öffnungszeiten angeht, wartet das Landratsamt Bad Kissingen auf entsprechende Vorgaben des Ministeriums. Zusätzlich macht ein Impfbus jeden Donnerstag an einem Ort im Landkreis Halt.

Rhön-Grabfeld-Impfzentrum weiter offen

Das Impfzentrum des Landkreises Rhön-Grabfeld in Bad Neustadt wurde durchgehend betrieben und wird laut Landratsamt in Bad Neustadt auch weiterhin geöffnet bleiben. Aktuell ist es von Montag bis Samstag geöffnet. Montags bis mittwochs jeweils von 8 bis 12 Uhr, donnerstags und freitags jeweils von 12 bis 18 Uhr. Samstags gat das Impfzentrum von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Impfzentren im Raum Würzburg nicht mehr in Betrieb

Seit Ende September sind die Impfzentren auf der Talavera und am Flugplatz Giebelstadt geschlossen. Geimpft wird aber weiterhin – und das gut sichtbar: Lange Schlangen bilden sich jetzt regelmäßig etwa bei den Impfsprechstunden am Würzburger Grafeneckart. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Solche Impfsprechstunden gibt es auch in Kürnach und Giebelstadt.

Wie jedoch in Zukunft verfahren wird, das muss noch entschieden werden, heißt es aus dem Landratsamt. Neben den Impfsprechstunden gibt es auch in Stadt und Landkreis Würzburg mobile Impfteams, die an unterschiedlichen Orten Station einlegen.

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Noch viele Vermisste nach Hochhauseinsturz in Lagos - DW (Deutsch)

Nach dem Kollaps eines 21-stöckigen Rohbaus in Nigerias Wirtschaftsmetropole Lagos werden weiter bis zu 100 Menschen unter den Trümmern vermutet. Sechs Tote wurden bislang geborgen.

Es sollte ein neues Luxuswohnhaus in Lagos' wohlhabenden Wohn- und Geschäftsviertel Ikoyi werden, doch am späten Montagabend (Ortszeit) brach der Bau in sich zusammen. Sieben Menschen konnten die Rettungskräfte aus den Trümmern befreien - und sechs Tote bergen, wie der Leiter der Einsatzes an diesem Dienstagmorgen bekannt gab.

Bis zu 100 Menschen vermuten Zeugen des Unglücks noch unter den Trümmern, die meisten von ihnen arbeiteten demnach auf der Baustelle. Er habe zehn Leichen gesehen, als er über die Trümmer geklettert sei, berichtete ein 26-jähriger Arbeiter der Nachrichtenagentur AFP. "Einer meiner Partner ist tot."

Pfusch am Bau ist keine Seltenheit

Zahlreiche aufgebrachte Anwohner versammelten sich am Unglücksort. Viele weinten und kritisierten das schleppende Tempo der Rettungsmaßnahmen. Mehrere Soldaten sind im Einsatz, um Schaulustige zurückzuhalten. Nigerias Präsident Muhammadu Buhari rief dazu auf, die Rettungsbemühungen zu verstärken und in den Krankenhäuser alles für die Behandlung der Opfer vorzubereiten.

Menschen stehen um die Trümmer eines eingestürzten Hochhauses in Lagos, Nigeria

Bauarbeiter und Anwohner kurz nach dem Unglück in Lagos

Warum der Hochhaus-Rohbau in sich zusammenbrach, ist noch nicht bekannt. Es sei noch zu früh, um Vermutungen über die Einsturzursache anzustellen, sagte der Polizeipräsident des Bundesstaates Lagos, Hakeem Olusegun Odumosu.

Gebäudeeinstürze sind in Nigeria keine Seltenheit. Teils kommen beim Bau minderwertige Materialien zum Einsatz, teils werden Bauvorschriften missachtet. 2014 waren beim Einsturz des Gästehauses einer Kirche in Lagos mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen.

cw/sti (afp, dpa, rtre)

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Erneut viele Proteste gegen Rechtsextremismus in Niedersachsen - NDR.de

Stand: 01.02.2024 13:31 Uhr Wegen des Treffens von Rechtsextremisten in Potsdam haben in Niedersachsen Hunderttausende gegen Rechtsextremi...