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Saturday, November 13, 2021

Drei Mal so viele neue Corona-Fälle wie vor einem Monat - FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Auch zum Samstag haben hessische Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut mehr neue Corona-Fälle gemeldet als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ebenfalls gestiegen. Sie bezeugt gut 173 binnen Wochenfrist verzeichnete Corona-Neuinfektionen unter 100.000 Einwohnern. Vor sieben Tag betrug der Wert 141. Der Durchschnitt im Bund beträgt 277. Verantwortlich dafür sind weit überschießende Inzidenzen in Sachsen sowie Regionen im Süden Bayerns und in Thüringen. Steigende Inzidenzen ziehen gemeinhin mehr Covid-Kranke in Kliniken nach.

Thorsten Winter

Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

Das RKI meldet für Hessen 1959 neue positive PCR-Tests nach 1701 vor einer Woche und 614 vor einem Monat. Seit Beginn der Pandemie im März vergangenen Jahres haben sich offiziell fast 375.000 Menschen in Hessen mit einer Varianten des Coronavirus angesteckt. Zwölf Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 kommen hinzu, doppelt so viele wie vor sieben Tagen gemeldet. Alles in allem sind bisher laut RKI 7974 Personen in Hessen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Das sind 0,12 Prozent der Landesbevölkerung.

Hospitalisierungsinzidenz auf hohem Niveau

Tagesaktuelle Zahlen zu den neuen Richtwerten der hessischen Corona-Politik liegen vom Sozialministerium wie zumeist nicht vor; die entsprechenden Zahlen laufen erst nach Veröffentlichung des Updates ein. Zuletzt lagen 214 Corona-Kranke auf Intensivstationen nach 224 am Vortag und 635 auf Normalstationen in Hessen, wobei das der Stand vom Freitag ist. Die Präsidentin der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) spricht am Samstag von 210 belegten Betten, darunter 100 invasiv beatmete. Sie hat aber auch an den vergangenen Tagen jeweils niedrigere Daten gemeldet als das Land. Das wird mit unterschiedlicher Zählweise begründet.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz, das sind die binnen Wochenfrist von Kliniken aufgenommenen Covid-Patienten je 100.000 Einwohner betrug 3,72 nach 3,78. Die bisher höchsten Werte lagen leicht über 4, der Schwellenwert beträgt acht.

77,2 Prozent der in Frage kommenden Hessinnen und Hessen über zwölf Jahren gelten als durchgeimpft, das sind 2,5 Prozentpunkte mehr als vor sieben Tagen. Auf die Landesbevölkerung gerechnet sind es laut RKI 66,6 Prozent, nach 66,2 Prozent vor einer Woche. 4,8 Prozent haben die Booster-Impfung erhalten.

Vorstoß zu epidemischer Lage

Die drei Grünen-Gesundheitsminister von Hessen, Brandenburg und Baden-Württemberg fordern angesichts der Corona-Daten gemeinsam die Verlängerung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Sie stellen sich damit gegen die Pläne der möglichen künftigen Ampel-Regierung, über die auch die Grünen mitverhandeln.

„Angesichts der derzeitigen Infektionsdynamik und der Belastung der Krankenhäuser, die in einigen Regionen bereits kurz vor der absoluten Überlastung stehen, sollte die Epidemische Lage von nationaler Tragweite verlängert werden“, heißt es in einem Statement von Kai Klose (Hessen), Ursula Nonnemacher (Brandenburg) und Manne Lucha (Baden-Württemberg), das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Das stellt sicher, dass alle von den Expertinnen und Experten geforderten Maßnahmen umgesetzt werden können.“

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