
Völlig entspannt sitzt er da auf seinem Sofa, stützt sich auf seine Oberschenkel und grüßt vom heimischen Wohnzimmer auf Jamaika in die Kamera seines Laptops. Usain Bolt, einer der Superstars des Sports, gibt sich zum Gespräch die Ehre. Und wirkt dabei relaxt, auskunftsfreudig und geerdet.
WELT AM SONNTAG: Mr. Bolt, was ist anspruchsvoller: Für eine Goldmedaille bei Olympia zu trainieren oder Vater von drei Kindern zu sein?
Usain Bolt: Schwer zu sagen, aber das Vatersein übernimmt jetzt natürlich die Hauptrolle in meinem Leben. Es ist wirklich ein Vollzeitjob, es gibt keine Pausen. Die Zwillinge sind ja noch sehr klein, sie wollen gefüttert werden, sie wollen gewickelt werden, sie schreien ständig. Man muss alles im Griff haben, auch wenn alles um einen herum in Bewegung ist. Manchmal ist es schwierig, aber ich genieße es auch sehr. Es ist eine tolle Erfahrung.
WELT AM SONNTAG: Gibt es etwas, dass Sie von Ihren Kindern lernen können?
Olympia 2021: Usain Bolt - „Viele Leute haben mich fertiggemacht“ - WELT
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