
In der Hochwasserzentrale Duisburg laufen die Daten der Pegelstände vieler Flüsse in Nordrhein-Westfalen zusammen. Rund 180 Messstellen werden von hier aus beobachtet. Nach der Hochwasserkatastrophe muss sich das Landesumweltamt erstmal einen Überblick verschaffen.
Denn viele Messstationen wurden vom Wasser beschädigt. Drei von ihnen wurden in der Eifel von den Wassermassen sogar weggespült. Deswegen liefern die Messungen in den Katastrophengebieten keine zuverlässigen Daten mehr.
Kaputte Stationen messen nur Steigung, nicht Ausmaß
Die Pegelstände werden mit Drucksonden gemessen, die auf dem Wasser liegen und so anzeigen können, wie hoch der Wasserstand ist und ansteigt. 30 Stationen in den Überflutungsgebieten konnten nur notdürftig repariert werden.
Das ist dennoch besorgniserregend. Denn wenn hier das Wasser steigen würde, wüsste man nicht, in welchem Ausmaß das geschehen würde. Diese Daten seien aber überlebensnotwendig.
Deswegen arbeiten nun die Mitarbeiter des Landesumweltamts mit Hochdruck daran, in den Hochwassergebieten Messstationen zu ersetzen oder zu reparieren. Die Hochwassermeldezentrale ist rund um die Uhr besetzt.
Stand: 21.07.2021, 18:49
Landesumweltamt Duisburg: Viele Hochwasser-Messstationen zerstört - WDR Nachrichten
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