Coronaimpftag in Bad Säckingen
Zu viele Impfdosen von Johnson & Johnson beim Corona-Impftag in Bad Säckingen: Behörden rufen spontan dazu auf, vorbeizukommen und sich impfen zu lassen. Viele folgen der Aufforderung.
Ungeimpfte haben am Freitag die Möglichkeit bekommen, sich in der Flößerhalle in Wallbach spontan gegen Corona impfen zu lassen. Für den gestrigen Impftag für 500 Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur – das sind etwa Rathäuser, Logistikunternehmen oder Einkaufszentren – war zu viel Impfstoff geliefert worden: 600 Impfdosen an der Zahl. Am Nachmittag starteten die Organisatoren spontan einen Aufruf über die sozialen Medien und die Online-Seite der Badische Zeitung, damit die restlichen 85 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson verimpft werden können. Tatsächlich bildete sich ab 16.10 Uhr eine lange Schlange an Impfwilligen, die spontan gekommen waren. "Das ist eine klasse Sache. Jetzt bin jetzt tatsächlich dran", sagte Sibylle Meier aus Öflingen.
Den ganzen Tag über hatte ein geordnetes Kommen und Gehen rund um die Flößerhalle geherrscht. Die Ordnungsdienste und Ortspolizeibehörden von Wehr und Bad Säckingen mussten nur ganz selten eingreifen. Bereits vor dem Impftag hatten Betriebe und Behörden ihren Mitarbeitern die exakten Impfzeiten mitgeteilt. Rickenbachs Bürgermeister Dietmar Zäpernick bescheinigte den Verantwortlichen eine perfekte Organisation: "Das lief wie am Schnürchen."
Als Hausherr war der Kreisimpfbeauftragte Arzt Olaf Boettcher mit von der Partie. Seine Erfahrungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson sind durchweg positiv. "Sehr gute Verträglichkeit. Und natürlich ist es ein Vorteil, dass nur einmal geimpft werden muss", sagte Boettcher. Mit einem Schmunzeln erzählte er, dass drei junge Männer leicht ohnmächtig geworden seien, als die Spritze kam. So etwas hatte der Arzt bei anderen Impfaktionen in den vergangenen Monaten noch nicht erlebt. Das schwüle Wetter, die große Nervosität und die Unerfahrenheit mit einer Impfung – das habe wohl dazu beigetragen. "Es war aber nichts Schwerwiegendes." "Die Erste Hilfe war sehr einfach", sagte Frank Mattes vom Wehrer DRK-Ortsverband. Ein Schluck Wasser, wieder hinsetzen und schon ging es den Dreien besser.
Für Markus Haag vom Ordnungsamt der Stadt war es "wirklich ein ruhiger Tag". 75 Impfwillige kamen pro Stunde. 15 Mitarbeiter aus den Betrieben in der Nähe der Flößerhalle wurden wegen der großen Zahl an Impfdosen gleich mitgeimpft. So blieben weitere 85 Impfdosen, die noch frei verimpft werden konnten – mit Erfolg.
Die Impfungen liefen wie am Schnürchen
Den ganzen Tag über hatte ein geordnetes Kommen und Gehen rund um die Flößerhalle geherrscht. Die Ordnungsdienste und Ortspolizeibehörden von Wehr und Bad Säckingen mussten nur ganz selten eingreifen. Bereits vor dem Impftag hatten Betriebe und Behörden ihren Mitarbeitern die exakten Impfzeiten mitgeteilt. Rickenbachs Bürgermeister Dietmar Zäpernick bescheinigte den Verantwortlichen eine perfekte Organisation: "Das lief wie am Schnürchen."
Gute Erfahrungen mit Johnson & Johnson
Als Hausherr war der Kreisimpfbeauftragte Arzt Olaf Boettcher mit von der Partie. Seine Erfahrungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson sind durchweg positiv. "Sehr gute Verträglichkeit. Und natürlich ist es ein Vorteil, dass nur einmal geimpft werden muss", sagte Boettcher. Mit einem Schmunzeln erzählte er, dass drei junge Männer leicht ohnmächtig geworden seien, als die Spritze kam. So etwas hatte der Arzt bei anderen Impfaktionen in den vergangenen Monaten noch nicht erlebt. Das schwüle Wetter, die große Nervosität und die Unerfahrenheit mit einer Impfung – das habe wohl dazu beigetragen. "Es war aber nichts Schwerwiegendes." "Die Erste Hilfe war sehr einfach", sagte Frank Mattes vom Wehrer DRK-Ortsverband. Ein Schluck Wasser, wieder hinsetzen und schon ging es den Dreien besser.
Auch Mitarbeiter aus umliegenden Betrieben erhalten Impfung
Für Markus Haag vom Ordnungsamt der Stadt war es "wirklich ein ruhiger Tag". 75 Impfwillige kamen pro Stunde. 15 Mitarbeiter aus den Betrieben in der Nähe der Flößerhalle wurden wegen der großen Zahl an Impfdosen gleich mitgeimpft. So blieben weitere 85 Impfdosen, die noch frei verimpft werden konnten – mit Erfolg.
Zu viele Impfdosen – Verantwortliche starten Aufruf an die Bevölkerung - Bad Säckingen - Badische Zeitung
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