Rechercher dans ce blog

Sunday, April 11, 2021

Wenige Chancen, viele Tore: RB Leipzig findet den Weg zur Effizienz zurück - Sportbuzzer

Bremen/Leipzig. Vier Tore aus acht Torschüssen - macht eine Verwertungsquote von 50 Prozent. Für RB Leipzig ungewohnt hoch, wenn man sich die Spiele dieser Saison zusammenfassend ansieht: Eine derartige Torausbeute aus ihren Chancen hatten die Leipziger in dieser Saison noch nie. Vor allem nach dem Spiel gegen den FC Bayern (0:1) hagelte es Kritik in der Öffentlichkeit, es fehle den Roten Bullen ein Stürmer, ein richtiger Knipser. Dieser Kritik dürften sie mit dem 4:1 gegen die Grün-Weißen in Bremen eine entsprechende Antwort geliefert haben. „Wir hatten heute die Effizienz, die wir brauchen“, so Trainer Julian Nagelsmann nach dem Sieg im Weser-Stadion.

„So ist es eben manchmal im Fußball“

In dem Spiel gegen den Rekordmeister hatten die Leipziger noch ohne echten Stoßstürmer begonnen und 13 Mal in Richtung Kasten geschossen. Davon gingen drei Schüsse aufs Tor und ganze zehn daneben. Chancenauswertung: 0 Prozent. In Bremen zeigten sie aber, dass es auch anders geht. Von den acht Torschüssen insgesamt gingen zwar vier am Tor vorbei, aber die vier, die aufs Tor flogen, überquerten auch die Linie.

DURCHKLICKEN: Bilder zum 4:1-Sieg in Bremen

Souverän und effizient: RB Leipzig löst die Auswärtsaufgabe beim SV Werder Bremen und festigt durch den 4:1-Erfolg den zweiten Tabellenplatz. Zur Galerie
Souverän und effizient: RB Leipzig löst die Auswärtsaufgabe beim SV Werder Bremen und festigt durch den 4:1-Erfolg den zweiten Tabellenplatz. © Getty Images

„So ist es eben manchmal im Fußball“, sagte Doppeltorschütze Alexander Sørloth, der gegen die Bayern zunächst auf der Bank saß, diesmal aber von Beginn an ran durfte. Er erzielte die Treffer zwei und drei. „Wir haben heute sehr gut angegriffen und hatten sehr gute Flanken. Wir haben richtig große Chancen kreiert.“ Auch Olmo bekräftigte: „Es ist unser Ziel, auf diese Art und Weise weiter Druck zu machen. Natürlich können wir nicht in allen Spielen so viele Tore erzielen wie heute, aber wir müssen an unserer Effizienz arbeiten.“

Weniger Torschüsse als gegen Bremen verbuchten die Roten Bullen bislang nur in drei Partien. Im Hinspiel gegen Bayer Leverkusen (1:1) visierten sie den Kasten insgesamt sieben mal an. Fünfmal flog das Leder daneben, zwei Schüsse gingen aufs Tor und einer davon sogar rein. Acht Torschüsse kamen im Hinspiel gegen Bayern (3:3) zustande, erneut vier drauf und vier daneben. In dieser Partie hatten die Leipziger mit ihrem drei Toren eine ähnlich gute Ausbeute. Mit lediglich vier Torschüssen insgesamt (drei aufs Tor, einer daneben) konnten sie die Partie bei der TSG Hoffenheim sogar mit 1:0 gewinnen.

Ihre Chancenverwertung in der aktuellen Spielzeit lag bis zum Spiel gegen Werder bei durchschnittlich 11,5 Prozent. Ihre bislang beste Quote hatten sie im Hinspiel gegen Bayern mit drei Treffern aus acht Chancen (37,5 Prozent). Ihre schlechteste Chancenverwertung hatten die Roten Bullen im Spiel gegen den VfB Stuttgart, als sie aus 22 Chancen lediglich ein Tor erzielten.

„Sie sind wahre Magier“

„Die Jungs vergeben die Chancen nicht mit Absicht“, nahm der Coach seine Mannschaft in Schutz. Denn gerade dort klappt es im Angriff sehr gut. Und das auch ohne Yussuf Poulsen, aber vor allem mit einem Alexander Sørloth vorne. „Dani Olmo hat ein sehr schönes Tor geschossen, Alexander Sørloth hat zwei schöne Tore gemacht und Marcel Sabitzer auch. Wir hatten in all diesen Aktionen und auch in ihrer Vorbereitung eine sehr gute Qualität.“

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Alexander Sörloth (RB Leipzig): In der zweiten Halbzeit hätten wir etwas besser auftreten können. Aber insgesamt haben wir die Tore gemacht und unterm Strich war es doch ein sicherer Sieg. Meinen beiden Toren gingen tolle Flanken voraus. Beim ersten Tor musste ich den Ball von Nkunku nur noch reinköpfen. Beim zweiten hat mir Orban den Ball durch die Bremer Abwehrreihen zugespielt. Zwei gute Flanken und zwei gute Tore. Zur Galerie
Alexander Sörloth (RB Leipzig): "In der zweiten Halbzeit hätten wir etwas besser auftreten können. Aber insgesamt haben wir die Tore gemacht und unterm Strich war es doch ein sicherer Sieg. Meinen beiden Toren gingen tolle Flanken voraus. Beim ersten Tor musste ich den Ball von Nkunku nur noch reinköpfen. Beim zweiten hat mir Orban den Ball durch die Bremer Abwehrreihen zugespielt. Zwei gute Flanken und zwei gute Tore." ©

Was war der Grund dafür? „In der ersten Halbzeit war die Geduld sehr wichtig“, sagte Nagelsmann nach dem Spiel, von dem er sehr zufrieden war. Trotzdem kritisiert er aber auch die Vorgehensweise seines Teams: „Wir hatten in der ersten Viertelstunde keinen Abschluss, obwohl wir sicherlich einige hätten kreieren können. Wir hatten eine oder zwei gute Situationen, in denen wir hätten abschließen können.“ Aber die Leipziger Profis hätten auf den richtigen Moment gewartet und ihn gut genutzt, so der Coach. Auch die Reaktion seiner Mannschaft nach dem Bremer Anschlusstreffer lobte Nagelsmann. „In der zweiten Halbzeit war es sehr gut, dass wir direkt nach dem 3:1 auch noch das vierte Tor machen.“

Auch Torschütze Dani Olmo hatte viel Lob für seine Kollegen nach dem Spiel übrig, vor allem in Hinsich auf die schöne Kombination mit Sabitzer und Kampl, die ihm seinen vierten Ligatreffer brachte. „Sie sind Spielmacher, sie sind wahre Magier. Sie können so viel, also versuche ich einen guten Laufweg zu finden, sodass sie mir nur noch den Ball zuspielen müssen.“

Let's block ads! (Why?)


Wenige Chancen, viele Tore: RB Leipzig findet den Weg zur Effizienz zurück - Sportbuzzer
Read More

No comments:

Post a Comment

Erneut viele Proteste gegen Rechtsextremismus in Niedersachsen - NDR.de

Stand: 01.02.2024 13:31 Uhr Wegen des Treffens von Rechtsextremisten in Potsdam haben in Niedersachsen Hunderttausende gegen Rechtsextremi...