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Saturday, October 1, 2022

Mindestlohn steigt auf 12 Euro: "Für viele größter Lohnsprung in ihrem Leben" - n-tv NACHRICHTEN

Wer Vollzeit arbeitet und Mindestlohn erhält, verdient künftig deutlich mehr. Für kleine Betriebe könnten die steigenden Personalkosten zum Problem werden. SPD-Chefin Esken fordert bereits, auch Tariflöhne müssten nun steigen.

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland liegt seit dem heutigen Samstag bei zwölf Euro die Stunde, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und auch Ökonomen rechnen deshalb aber nicht mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Der höhere Mindestlohn werde "gesamtwirtschaftlich betrachtet keinen negativen Effekt auf den Arbeitsmarkt" haben, sagte Heil den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Seine Parteikollegin Saskia Esken forderte Steigerungen bei den Tariflöhnen.

Die Erhöhung von 10,45 auf zwölf Euro pro Stunde sei "für viele Beschäftigte der größte Lohnsprung in ihrem Leben", sagte Heil. Dies helfe "gerade jetzt in der Krise", denn "wer Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, hat dadurch brutto fast 300 Euro mehr im Monat". Profitieren sollen von der Anhebung der Lohnuntergrenze nach Angaben der Regierung mehr als sechs Millionen Beschäftigte.

Mancher Kiosk könnte dichtmachen

Der Leiter des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Simon Jäger, rechnet durch den neuen Mindestlohn ebenfalls unter dem Strich nicht mit Beschäftigungsverlusten. Es werde voraussichtlich aber "eine Verlagerung von Arbeitsplätzen von weniger produktiven Betrieben hin zu produktiveren Betrieben" geben, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Kleine Gastronomiebetriebe oder mancher Kiosk könnten schließen müssen.

"Zugleich stehen dann aber mehr Arbeitskräfte für andere Unternehmen in anderen Bereichen zur Verfügung, die auch mit einem höheren Lohnniveau zurechtkommen, etwa in der Industrie", sagte Jäger. Den in Deutschland vergleichsweise großen Niedriglohnsektor zu verkleinern, habe jedenfalls klare Vorteile. Studien zufolge profitieren von der Mindestlohnerhöhung besonders viele Menschen in Ostdeutschland, da dort bislang überdurchschnittlich häufig weniger als zwölf Euro gezahlt wird.

Esken fordert auch höhere Tariflöhne

Die Mindestlohnerhöhung hatte die Regierung beschlossen und nicht die eigens dafür eingesetzte Mindestlohnkommission. Heil bekräftigte, dass dies ein einmaliger Schritt gewesen sei. "Für weitere Erhöhungsschritte wird die Mindestlohnkommission wieder ihre wichtige Aufgabe übernehmen."

SPD-Chefin Esken plädierte anlässlich der Mindestlohnerhöhung allgemein für höhere Gehälter. "Der Mindestlohn ist immer auch ein Impuls für höhere Tariflöhne", sagte sie der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". "Die Gewerkschaften, die jetzt in Tarifauseinandersetzungen gehen, sollten deutlich machen, dass Abschlüsse die Teuerungsrate abbilden müssen."

Mindeslohn deutlich über Bürgergeld

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) berechnete, dass Haushaltseinkommen von Mindestlohnverdienenden deutlich über dem von Empfängern des künftigen Bürgergeldes liegen werden. Im Fall eines kinderlosen Paares, das 28,5 Stunden pro Woche für den Mindestlohn arbeitet, beträgt die Differenz zum Bürgergeld 832 Euro, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Verweis auf den DGB berichtete.

"Die Behauptung, niemand würde bei höheren Regelsätzen noch zur Arbeit gehen, stammt aus dem Reich der Märchen und Legenden", sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel. Das von der Ampel-Koalition geplante Bürgergeld soll ab Januar das bisherige Hartz-IV-System ersetzen.

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Herbstferien 2022: An der Nordsee und Ostsee finden sich noch viele freie Unterkünfte - RND

Borkum/Lüneburg/Kiel. Preissteigerungen und Unsicherheiten in der Energiekrise lassen Urlauberinnen und Urlauber kurz vor Beginn der Herbstferien in Niedersachsen und Schleswig-Holstein bei Buchungen noch zögern, Urlaube werden kurzfristiger gebucht, wie aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in Ferienorten hervorgeht. Die Buchungslage etwa an der Nordsee- und Ostseeküste ist verschieden.

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Freie Betten finden sich auch auf den Ostfriesischen Inseln und im Harz. Eine „nahezu perfekte Buchungslage“ meldet dagegen die Lüneburger Heide. Die Herbstferien in Schleswig-Holstein und Hamburg beginnen am kommenden Wochenende. In Niedersachsen und Bremen ist es eine Woche später soweit. Ein Überblick wie es in den Urlaubsorten aussieht:

Wo an der Nordsee im Herbst noch Unterkünfte frei sind

In Husum und Büsum ist nach Angaben der Tourismus-Agentur (TA.SH) auch in diesem Jahr der Trend zu einer Saisonverlängerung bis in den Herbst zu spüren. In Büsum liegt die Belegungsquote demnach aktuell bei 93 Prozent. Auch in den kommenden Monaten entspreche die Buchungslage ungefähr den Erwartungen, hieß es. Husum meldet, dass sich die Buchungslage für den Winter etwa auf dem Vor-Corona-Niveau von 2019 bewegt. Auf Amrum liegt die Auslastung zu Beginn der Herbstferien bei 75 Prozent. Kurzentschlossene finden dort noch freie Unterkünfte, hieß es. In St. Peter-Ording ist die Buchungslage für die kommenden Wochen eher noch verhalten.

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Die allgemeine Preissteigerung, die auch in den Urlaubsorten zu spüren ist, dämpft aber die Erwartungen der Touristiker. Etwa sei zu erkennen, dass Mietpreise angehoben werden, heißt es aus St. Peter-Ording. „Daraus lässt sich schließen, dass die Vermieter die Mehrkosten entsprechend umlegen.“ Büsum meldet, dass Gastgeber ihre Preise für das Jahr 2023 erhöht hätten. „Grundsätzlich ist spürbar, dass Gäste preissensibler werden“, heißt es aus Husum.

Hier an der Ostsee sind noch Ferienhäuser und -wohnungen sowie Hotels frei

An der Ostsee sind auch noch vielerorts Zimmer und Ferienwohnungen frei. Auf Fehmarn beträgt die Auslastung für die Herbstferien etwa 70 Prozent. Die Touristiker dort und an vielen weiteren Orten melden, dass Urlaube immer kurzfristiger gebucht würden. „Die Buchungslage für den Herbst ist gut, einige Buchungslücken können aber gerne noch gefüllt werden“, heißt es aus Grömitz. Lübeck, Travemünde und Kellenhusen melden dagegen, dass die Buchungen für diesen Oktober im Vergleich zum recht ordentlichen Vorjahresmonat teils deutlich zurückgegangen seien.

Anders sieht es wiederum in Kiel aus: Dort gingen für diesen Herbst nach Angaben der Touristiker 15 Prozent mehr Buchungen ein als 2021. Auch für den Winter wird mit mehr Buchungen gerechnet. Freie Unterkünfte gibt es aber auch an der Förde noch.

Urlaub an der Ostsee lässt sich auch bei kühleren Temperaturen genießen. Das Ostseebad Eckernförde rechnet für Dezember mit einer Steigerung auf 9500 bis 10<VG>000 Übernachtungen. Noch liegen nicht alle Zahlen endgültig vor.

Urlaub an der Ostsee lässt sich auch bei kühleren Temperaturen genießen. Das Ostseebad Eckernförde.

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So gefragt ist die Heideblüte im Herbst

Auch nach der Heideblüte sind die Pensionen und Hotels in der Heide gefragt. „Es läuft richtig gut“, sagt Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH. „Wir haben eine nahezu perfekte Buchungslage.“ Nur noch Restplätze gibt es ab diesem Wochenende, wenn in Nordrhein-Westfalen die Herbstferien beginnen. „Bei uns heißt das Thema Wandern, wir haben eins der größten Waldreviere Norddeutschlands“, sagt von dem Bruch. „Eigentlich müssten wir Lüneburger Wald heißen.“

Man sei auf Rekordkurs und könne sogar an 2019 kratzen, dem bisher besten Jahr aus touristischer Sicht. Die Buchungen für November und Dezember kämen auch schon herein. Moderate Preiserhöhungen wegen der Energiekrise werde es für nächstes Jahr geben.

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Wie ist die Buchungslage im niedersächsischen Harz?

Im niedersächsischen Mittelgebirge ist die Buchungslage dagegen verhaltener als im Sommer, wie der Harzer Tourismusverband (HTV) mitteilte. „In allen Kategorien sind noch Kapazitäten vorhanden“, sagte eine Sprecherin. Die Harz-Touristiker gehen davon aus, dass der Trend hin zu deutlich kurzfristigeren Buchungen anhält, so dass kurz vor den Ferien noch mit einer Steigerung der Buchungszahlen zu rechnen sei.

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„Wir können nur abwarten, wie sich die Situation entwickelt“, sagte die HTV-Sprecherin. Aus der Stadt Goslar hieß es, dass einige Urlauber erst die aktuelle Corona-Verordnung abwarten wollen. In anderen Orten spielt Corona derzeit keine Rolle. Sorge bereite vor allem der Blick auf den Winter. Dort sei die Buchungslage noch verhaltener. Einige Privatvermieter würden zudem die Schließung ihrer Unterkunft über den Winter erwägen, „da sie sonst die hohen Energiepreise nicht abfangen können.“

Touristiker auf den niedersächsischen Nordseeinseln blicken verhaltener auf Herbstferien

Nach einem ordentlichen Sommer mit guten Buchungszahlen blicken die Touristiker auf den niedersächsischen Nordseeinseln verhaltener auf die Herbstferien. „Die Sorge um steigende Lebenshaltungskosten, insbesondere höhere Energiekosten, beeinflusst die Reiseentscheidung gerade für die Zweiturlaube in der Nach- und Vorsaison. Das ist jetzt bereits zu spüren“, sagte der Geschäftsführer der Ostfriesische Inseln GmbH, Göran Sell. Die Buchungslage sei noch gut, Anfragen gingen aber kurzfristiger und zögerlicher ein. Stornierungen gebe es bislang eher nicht.

Die Auslastung für die nächsten Monate ist von Insel zu Insel verschieden: Auf Wangerooge etwa sind Hotels, Pensionen und Unterkünfte in den Herbstferien zwischen 60 und 70 Prozent ausgelastet. „Im Vergleich dazu hatten wir im Vorjahr im Oktober dauerhaft eine Auslastung über 80 Prozent“, sagte Rieka Beewen von der Kurverwaltung. Die Insel Juist meldet dagegen zu den nun bereits anstehenden Ferien von Nordrhein-Westfalen viele Buchungen. „Aus dem Unterkunftspool der Kurverwaltung können wir für Familien nur noch vereinzelt Angebote unterbreiten. Für die darauf folgenden niedersächsischen Herbstferien ist das Angebot an Unterkünften, auch für Familien, noch größer“, teilte die Kurverwaltung mit.

RND/dpa

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"Liebe hat viele Gesichter": Filmabend in Altenkirchen und Windeck - AK-Kurier - Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen

Pressemitteilung vom 01.10.2022    

Ein Film- und Begegnungsabend in Haus Felsenkeller Altenkirchen und im Kabelmetal Windeck steht unter dem Motto "Liebe hat viele Gesichter". Vielfalt ist selbstverständlich – doch wie sieht es mit der Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und Selbstbestimmung aus? Gezeigt wird der Film "Die große Freiheit". Danach wird über den Film und das Thema diskutiert.

Wie tolerant ist die Gesellschaft, wenn es um Liebe geht? (Symbolbild)

Altenkirchen. Die Gesellschaft ist bunter und vielfältiger geworden, dennoch spüren Homosexuelle auch heute noch häufig Ablehnung, wenn sie in der Öffentlichkeit ihre Liebe zeigen. Vielfältige Lebens- und Familienformen sind längst Alltag. Vielfalt ist selbstverständlich – doch wie sieht es mit der Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und Selbstbestimmung aus? Dieser Frage geht der Film- und Begegnungsabend nach. In der Regel erwarten Familie und Freundeskreis eine heterosexuelle und Geschlechterrollen konforme Entwicklung. Mit dieser Veranstaltung soll mit Informationen und Begegnungen dazu beitragen, ein Klima des Respekts und der Akzeptanz für alle Menschen zu unterstützen und zu fördern. Denn: Vorbehalte entstehen oft aus Unkenntnis und Unsicherheit. Die Gästen sehen den Film "Die große Freiheit“ und tauschen sich im Anschluss aus.

International ausgezeichnet und von Kritikern gelobt, erzählt dieser Film die schicksalhafte Geschichte zweier Männer und das unermessliche Leid, dass der Paragraf 175 StGB bedeutete. Es geht um Liebe, Freiheit und Homosexualität in Nachkriegsdeutschland, kündigt Haus Felsenkeller an. Für weitere Informationen und Gespräche ist der anschließende Austausch gedacht. Gabi Laschet-Einig (Projekt Familienvielfalt, QueerNet RLP), Dominic Pritz (KOMPA AK & Netzwerk LSBT*IQ+), Eric Tilch (Jugendbildungsreferent der Jugendkirche Kana) werden dabei sein und Fragen beantworten und gegebenenfalls aus ihrer Arbeit mit jungen Menschen berichten.

AK-Kurier Newsletter: So sind Sie immer bestens informiert

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Der Film- und Begegnungsabend findet zunächst am Donnerstag, 13. Oktober, im Kabelmetal in Windeck statt. Außerdem lädt Haus Felsenkeller am Donnerstag, 10. November, ebenfalls von 18 bis 21 Uhr, zu der Veranstaltung in seinen Räumen ein. Weitere Informationen gibt es im Haus Felsenkeller, Telefon 02681/986412. (PM)


Mehr dazu:   Veranstaltungen  
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Steigende Nebenkosten: Viele Mieter sorgen sich um höhere Abrechnungen - RND

Quer durch alle Schichten

Mieter sorgen sich um steigende Nebenkostenabrechnungen

Gas wird noch einmal teurer – das schlägt sich bei Mietern städtischer Wohnungen in den Nebenkosten nieder.

Angesichts der hohen Gas- und Strompreise fürchten viele Mieter in Deutschland steigende Nebenkostenabrechnungen (Symbolbild).

Frankfurt/Main. Angesichts der hohen Gas- und Strompreise fürchten viele Mieter in Deutschland steigende Nebenkostenabrechnungen. Manche sparen auch schon gezielt für den Fall hoher Nachforderungen, zeigt eine repräsentative Umfrage des Energiedienstleisters Ista, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Rund 80 Prozent der Mieter machten sich im September Sorgen, dass sie 2023 eine hohe Nebenkostenabrechnung erwartet. Im Mai waren es laut der Angaben erst 68 Prozent.

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Etwa Hälfte der Mieter will höhere Abschläge im Voraus bezahlen

Die Furcht vor hohen Abschlägen zieht sich nun durch alle sozialen Schichten und ist bei Menschen aus Haushalten mit niedrigeren Nettoeinkommen bis 1500 Euro nur etwas größer (86 Prozent) als im Schnitt. Auch Wohlhabende machen sich Gedanken: In der höchsten Einkommensklasse - 10.000 Euro Nettohaushaltseinkommen und mehr - sorgen sich demnach mit 76 Prozent fast so viele Menschen wie im Bevölkerungsmittel (80 Prozent). „Wir stehen vor einer riesigen Bewährungsprobe, die sich bei jedem von uns auch finanziell niederschlägt“, sagte Hagen Lessing, Chef von Ista.

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Gut die Hälfte der Mieter will die voraussichtlich steigenden Nebenkosten über höhere monatliche Abschläge im Voraus bezahlen (56 Prozent), um eine einmalige hohe Abrechnung zu verhindern. Gut ein Fünftel bevorzugt eine gebündelte höhere Nachzahlung (21 Prozent), so die Studie, an der im September 2070 Menschen teilnahmen. Nur eine Minderheit von knapp einem Drittel hat jedoch mit ihrem Vermieter schon einen höheren Abschlag vereinbart, 13 Prozent wollen das tun.

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Manche Mieter, aber längst nicht alle, sparen laut der Umfrage Geld, um für Nebenkostennachzahlungen gewappnet zu sein. Je 11 Prozent gaben an, bis zu 50 Euro im Monat zu sparen, 9 Prozent legen 51 bis 100 Euro auf die Seite. Die 33 Prozent der Mieter, die angaben, für höhere Nachzahlungen zu sparen, legten dafür allein im September im Schnitt rund 79 Euro monatlich zurück. Auf alle Mieterhaushalte in Deutschland hochgerechnet ergibt das Ista zufolge eine gesparte Gesamtsumme von mehr als einer halben Milliarde Euro.

RND/dpa

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Kraftstoff: Schon ähnlich viele Fälle von Tankbetrug wie 2021 - STERN.de

Friday, September 30, 2022

Tourismusbetriebe in der Eifel erwarten viele Besucher im Herbst - WDR Nachrichten

Spielt das Wetter mit, dann könnten die Herbstferien dem Tourismus in der Eifel noch ein paar zusätzliche positive Impulse geben.

Noch Zimmer frei in der Eifel

"Die Eifel ist derzeit gut gebucht, aber nicht ausgebucht," sagt Barbara Fronhoff von der Monschau-Touristik. Es sei immer noch möglich, Zimmer zu bekommen. Gerade jetzt in den Herbstferien werden viele Radtouristen und Wanderer erwartet, die sich bei gutem Wetter kurzfristig auf den Weg in die Eifel machen. "In den vergangenen Jahren ist hier in der Eifel viel für den Rad- und Wandertourismus getan worden," sagt Barbara Fronhoff. Zahlreiche neue Radstrecken wurden eröffnet und die Wanderwege konsequent ausgebaut. Mit Erfolg – die Zahl der Radfahrer und Wanderer steigt in der Eifel nach Angaben der Monschau-Touristik von Jahr zu Jahr.

Ein breitgefächertes Angebot

Die Tourismusbetriebe bemühen sich, für jeden etwas anzubieten. Es gibt Angebote für leistungsorientierte Wanderer, die Strecken von mindestens 30 Kilometern laufen wollen, Erlebnistouren im Nationalpark, für Touristen, die vor allem Natureindrücke suchen und es gibt Schlemmertouren für Menschen, die gemütliche Strecken in einer schönen Landschaft mit kulinarischen Höhepunkten verbinden wollen.

Ostbelgien hat noch Zimmer frei

Kulinarisch geht es auch gerade bei den Nachbarn in Ostbelgien zu. Dort starten die so genannten gastronomischen Wochenenden. Denn dort beginnt jetzt die Jagdzeit auf Hirsche und Rehe. Viele Besucher aus Deutschland buchen gern ein Wochenende oder ein paar Tage in einem Hotel, dass in dieser Zeit vor allem Wildspezialitäten auf der Speisekarte hat. In Ostbelgien sind noch viele Zimmer frei, denn dort beginnen die Herbstferien später als in Deutschland.      

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Erneut viele Proteste gegen Rechtsextremismus in Niedersachsen - NDR.de

Stand: 01.02.2024 13:31 Uhr Wegen des Treffens von Rechtsextremisten in Potsdam haben in Niedersachsen Hunderttausende gegen Rechtsextremi...